In Wuppertal stehen vom 24. bis 29. November spannende Veranstaltungen an, denn die Stadtbibliothek hat anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt. Dabei sind zahlreiche Partner mit von der Partie, darunter die Verbraucherzentrale Wuppertal, die Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal (AWG) sowie das Ressort Umweltschutz. Hier wird gerade an einem Konzept gearbeitet, das auf einfache Weise auf die Reduzierung des Ressourcenverbrauchs und die Vermeidung von Abfall aufmerksam macht. Ein Thema, das jetzt mehr denn je auf der Tagesordnung steht, wie Hubert Leonard Nobis, Leiter des Ressorts Umweltschutz, betont: „Reparatur und Wiederverwertung von Elektronikgeräten sind essenziell für unsere Zukunft.“ Wuppertal.de berichtet, dass die Veranstaltungen der Programmwoche für jede Altersgruppe offen sind und kostenfrei besucht werden können.
Am Montag, den 24. November, wird die Programmwoche mit einem Infostand der Verbraucherzentrale zur Abfallvermeidung in der Zentralbibliothek von 16 bis 18.30 Uhr eröffnet. Am Dienstag, den 25. November, folgt um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Alles Schrott oder geht das noch? Elektrogeräte am Ende ihrer ersten Nutzung“, wo namhafte Experten wie Philip Heldt von der Verbraucherzentrale Düsseldorf und Dr. Imke Schmidt vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie ihr Wissen teilen werden. Moderiert wird die Veranstaltung von Angela Wegener von Radio Wuppertal. Ein weiterer Höhepunkt der Woche ist der Infostand des Competence Center Smart City Wuppertal, der das Projekt Smart Waste Tal vorstellen wird.
Ein Programm für Jung und Alt
Die Veranstaltungswoche zählt nicht nur informative Diskussionsrunden, sondern auch unterhaltsame Beiträge für Kinder. Am Samstag, den 29. November, lesen die Autorin Marie-Theres Hosp und andere in der Zentralbibliothek aus ihrem Kinderbuch „Leni & Leon und die kaputte Lok“. Das ist eine ideale Gelegenheit für die Kleinen, mehr über Umweltschutz auf spielerische Art zu lernen.
Um das bevorstehende Weihnachtsfest etwas nachhaltiger zu gestalten, finden zudem an mehreren Tagen Verschenkbörsen für Weihnachtsdeko statt. Diese werden an verschiedenen Orten organisiert – unter anderem im BOB Campus, der Stadtteilbibliothek am Rott und der Zentralbibliothek. Hier können Menschen, die nicht mehr genutzte Weihnachtsartikel haben, diese abgeben, während andere eventuell neue Schätze entdecken können. Der Eintritt zu den Verschenkbörsen und allen Veranstaltungen ist kostenlos, was die Aktion umso ansprechender macht.
Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen
Seit Anfang Oktober können schon Weihnachtsartikel an den Recyclinghöfen der AWG und der Verbraucherzentrale abgegeben werden, und das mit dem Ziel, bestens für die Verschenkbörsen vorbereitet zu sein. Alle gesammelten Artikel werden kostenfrei zur Verfügung gestellt, um den Bürgern eine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Weihnachtsdeko zu bieten.
Diese Woche rund um die Abfallvermeidung ist nicht nur ein Schritt in Richtung mehr Umweltbewusstsein, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, die Gemeinschaft zusammenzubringen und gemeinsam über nachhaltige Praktiken nachzudenken. Ein guter Schuss Hoffnung, dass die Menschen in Wuppertal ihr Engagement für die Umwelt weiter intensivieren.
Des Weiteren ist ein Blick über die Landesgrenzen hinweg durchaus spannend. Zum Beispiel ist San Miguel de Allende in Mexiko, bekannt für seine farbenfrohen Straßen und die reiche koloniale Geschichte, ebenfalls eine Stadt, die Nachhaltigkeit durch kulturelle und touristische Aspekte fördert. Laut Guias de México hat diese Stadt nicht nur eine einzigartige architektonische Schönheit, sondern hat auch zahlreiche Auszeichnungen als eine der besten Städte der Welt erhalten.