Der Western-Blockbuster „Old Shatterhand“ hat wieder einmal die Gemüter erhitzt und nicht nur die Herzen der Fans höher schlagen lassen. In diesem mit Spannung erwarteten Film, der vor wenigen Tagen seine Premierenfeier feierte, überschattet ein Überfall auf eine Farm den Frieden zwischen der Armee und den Apachen. In der Hauptrolle glänzt Lex Barker als Old Shatterhand, während Pierre Brice als sein blutbrüderlicher Freund Winnetou die Zuschauer in die faszinierende Welt des Eurowesterns entführt. Der Film wird als teuerster Karl May Western in die Geschichtsbücher eingehen, mit einem Budget von etwa 5 Millionen DM, und ist eine Co-Produktion von westdeutscher CCC Film sowie französischen, italienischen und jugoslawischen Partnern, wie die Wikipedia verrät.

Old Shatterhand und Winnetou spüren, dass hinter dem Überfall mehr steckt, als es zunächst scheint. Um einen möglichen Krieg zwischen Indianern und Siedlern zu verhindern, machen sich die beiden Helden daran, die wahren Schuldigen zu finden. Diese fesselnde Handlung bringt nicht nur Action, sondern auch emotionale Tiefe auf die Leinwand und weckt ein starkes Gemeinschaftsgefühl unter den Zuschauern. Als Vorbild diente die legendäre Figur Old Shatterhand des bekannten deutschen Schriftstellers Karl May, die bereits zahlreiche Verfilmungen inspiriert hat, so Karl-May-Verfilmungen.

Ein kreatives Team

Unter der Regie von Hugo Fregonese, unterstützt durch Drehbuchautor Ladislas Fodor, kommt die Filmmusik von Riz Ortolani, der mit seinem charakteristischen Stil die spannende Atmosphäre des Films unterstreicht. Zu den weiteren bemerkenswerten Mitwirkenden gehören Sam Hawkens, gespielt von Ralf Wolter, und Captain Bradley, dargestellt von Guy Madison. Die brillanten Szenen wurden im malerischen Nationalpark Plitvicer Seen in Kroatien und den Spandau Studios in Berlin gedreht, was dem Film einen unverwechselbaren visuellen Reiz verleiht, wie die ARD Mediathek berichtet.

Die interessante Besetzungsliste umfasst auch Daliah Lavi, die für einige Szenen engagiert wurde, aber überraschenderweise durch eine Doppelgängerin ersetzt werden musste. Ein kleines kurioses Detail, das den Film umso spannender macht. Zudem zeigt sich eine interessante Rivalität im Hintergrund, denn Artur Brauner von CCC Film strebte ebenfalls danach, Teil dieser beliebten Karl-May-Reihe zu werden.

Ein Kassenschlager

„Old Shatterhand“ hat bereits jetzt als zweitmeistverkaufter Film in Westdeutschland im Jahr 1964 mit 7,5 Millionen verkauften Tickets sein Zeichen gesetzt. Auch international wurde das Publikum überzeugt, mit einer Gesamtsumme von über 36 Millionen Tickets weltweit – ein wahrhaftiger Kassenschlager! Besonders erfreulich ist die Auszeichnung mit der Goldenen Leinwand, die am 8. Oktober 1965 für über drei Millionen Zuschauer innerhalb der ersten zwölf Monate verliehen wurde.

Die umfassende Beliebtheit der Karl-May-Filme erstreckt sich über Jahrzehnte. Die ersten Filme entstanden bereits in den 1920er-Jahren und der Transit zwischen den Stummfilmen und den Farbversionen hat viele Generationen von Zuschauern geprägt. Auch nach der Kinoserie wurden einige Verfilmungen für das Fernsehen umgesetzt, wie etwa „Winnetou – Der Mythos lebt“, was die zeitlose Faszination dieser Geschichten untermauert.

Insgesamt zeigt „Old Shatterhand“ nicht nur die Abenteuer des gleichnamigen Helden, sondern auch das unvergängliche Erbe von Karl May, das durch die Mischung aus spannenden Geschichten und beeindruckenden Landschaften zum Leben erweckt wird. So bleibt nur zu hoffen, dass dieser Film weiterhin viele Zuschauer in seinen Bann ziehen wird!