In der malerischen Altstadt von Ahrweiler tut sich was: Das beliebte Lokal „Ahr-Vinum“ wird zu einer neuen Sportsbar umgebaut. Die Eröffnung ist für Ende Januar 2026 geplant, was viele Einheimische und Sportfans schon jetzt in Hochstimmung versetzt. Das Restaurant, das in der Oberhutstraße 6 zu finden war, hat seine Pforten bereits geschlossen, nachdem die Betreiber, Ingrid Aberfeld und Wilfried Gatzweiler, nach 13 Jahren in den Ruhestand gegangen sind. Ihre Nachfolgerin, Sandra Zischke, übernimmt das Ruder mit einem frischen Konzept, das am 7. Oktober 2025 starten sollte. Der letzte Öffnungstag der Aberfelds und Gatzweilers war der 6. Oktober 2025.
Ingrid und Wilfried haben die letzten Jahre trotz aller Herausforderungen, wie der Corona-Krise und der verheerenden Flutkatastrophe, genossen. Die Unterstützung ihrer treuen Stammgäste hat stets einen positiven Einfluss auf die Atmosphäre des „Ahr-Vinum“ gehabt. Inspiriert durch das Motto „Geschmack am Essen“ boten sie eine Auswahl an deutschen Gerichten mit regionalen Besonderheiten an und schätzten dabei die Qualität frischer Lebensmittel von örtlichen Produzenten. Auch die Weinauswahl aus den Lagen der Ahr, sowie erfrischende Biere von der Klosterbrauerei Andechs und der Brauerei Königspilsner waren feste Bestandteile des Speiseangebots.
Ein Zeichen gegen das Kneipensterben
Mit der Umwandlung in eine Sportsbar wird ein klares Zeichen gesetzt: Das Kneipensterben in Ahrweiler soll gestoppt werden. „Wir möchten einen Ort schaffen, an dem sich Menschen versammeln und die Spiele genießen können,“ sagt Zischke, die frischen Wind in die künftige Sportsbar bringt. Sie hat bereits Pläne, das Ambiente so zu gestalten, dass es eine einladende und gesellige Atmosphäre fördert. Die Sportsbar wird sich an der Ecke zur Straße „Auf der Rausch“ befinden und dürfte schon bald neue Besucher anlocken.
Die aufregende Entwicklung in Ahrweiler zeigt, dass trotz der Herausforderungen der letzten Jahre das lokale Leben pulsierender denn je ist. Die Nachbarschaft kann sich auf einen Ort freuen, der sowohl Sport als auch Geselligkeit fördert. Die Stammgäste von „Ahr-Vinum“ können sicher sein, dass sie auch in der neuen Sportsbar auf ihre Kosten kommen werden, während die neuen Betreiber darauf hoffen, viele neue Gesichter in ihre Reihen zu begrüßen.
Die Geschichte von „Ahr-Vinum“ mag zu Ende gehen, doch die Vorfreude auf die neue Sportsbar bringt frischen Wind in die Altstadt. Wenn das Konzept wie geplant umgesetzt wird, dann könnte die Ecke zwischen Oberhutstraße und „Auf der Rausch“ bald der neue Treffpunkt für Sportbegeisterte und Nachtschwärmer werden!