Die Stadt Köln kann stolz auf den Kreises Ahrweiler blicken, denn er hat am 4. November 2025 im Bundesumweltministerium in Berlin eine bemerkenswerte Auszeichnung erhalten. Der Kreis belegt den 3. Platz bei den recyclingpapierfreundlichsten Landkreisen Deutschlands. Diese Ehrung ist nicht nur eine nette Geste, sondern ein Zeichen für das großartige Engagement Ahrweilers beim Einsatz von Recyclingpapier.

Das Event, bei dem die Auszeichnung verliehen wurde, war Teil der feierlichen Präsentation des Recyclingpapier-Reports 2025. Anwesend waren unter anderem die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter und Prof. Dr. Dirk Messner, der Präsident des Umweltbundesamtes. Ziel der Initiative war es, die nachhaltige Beschaffung von Papier auf kommunaler Ebene voranzutreiben. Das große Interesse ist deutlich, denn es nahmen rekordverdächtige 260 Kommunen und Hochschulen teil, die hohe Recyclingpapierquoten vorweisen konnten.

Die Gewinner im Überblick

Bei der Verleihung wurden auch andere Kategorien ausgezeichnet. Die Gewinner der Städte sind Heidelberg und Amberg, während der Landkreis Schweinfurt den ersten Platz unter den Landkreisen belegte. Die Universität Würzburg wurde zur besten Hochschule ernannt. Ein Highlight der Veranstaltung war die Auszeichnung der „Aufsteiger des Jahres“: hier glänzen Heilbronn, der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und die Fachhochschule Münster.

  • Gewinner Städte: Heidelberg, Amberg
  • Gewinner Landkreis: Schweinfurt
  • Gewinner Hochschule: Universität Würzburg

Recyclingpapier im Aufwind

Der Markt für Recyclingpapier hat in den letzten Jahren einen beeindruckenden Aufschwung erlebt. Laut dem Recyclingpapier-Report 2025 ist der Marktanteil für Büropapier mit dem Blauen Engel in Deutschland von 7% im Jahr 2000 auf jetzt 18% gestiegen. Dies zeigt nicht nur eine bemerkenswerte Entwicklung, sondern auch das wachsende Bewusstsein für ökologische Nachhaltigkeit, was gerade in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist.

Ein besseres Händchen für nachhaltige Beschaffung zeigt sich also klar in den kommunalen Verwaltungen und Unternehmen. Der Bedarf an Unterstützung und Beratung durch die Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) trägt ebenfalls zur Förderung von Recyclingpapier bei. Die IPR bietet unter anderem Informationen und Hilfestellungen für alle, die den Schritt zu nachhaltigerem Papier wagen möchten.

Die nächsten Schritte sind bereits in Planung: Der Papieratlas 2024 wird kommenden April einen weiteren Wettbewerb ausrufen, der erneut das Ziel hat, die besten recyclingpapierfreundlichen Städte, Landkreise und Hochschulen zu prämieren. Der Kreis Ahrweiler hat mit der jüngsten Auszeichnung gezeigt, dass er das Zeug dazu hat, auch künftig eine Vorreiterrolle in diesem wichtigen Bereich zu übernehmen.

Wer mehr über die Entwicklungen im Bereich Recyclingpapier erfahren möchte, kann den vollständigen Recyclingpapier-Report 2025 herunterladen oder ihn als Printversion bei der IPR-Geschäftsstelle anfordern. Indem wir alle auf verantwortungsbewusste Papierproduktion und -nutzung setzen, leisten wir einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft.