Am Donnerstag, den 26. Februar, findet um 16 Uhr der Kreisentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs im Kulturzentrum Haus Catoir in Bad Dürkheim statt. Diese Veranstaltung wird von der Stadtbücherei organisiert und bietet Schülerinnen und Schülern aus sieben Schulen des Landkreises die Möglichkeit, ihr Vorlesetalent unter Beweis zu stellen. Die Teilnehmer haben sich zuvor als beste Vorleserinnen und Vorleser ihrer Schulen qualifiziert, was die hohe Wettbewerbsfähigkeit unterstreicht. Der Wettbewerb ist nicht nur ein aufregendes Ereignis für die jungen Leser, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Leseförderung im Kreis.
Der Ablauf des Wettbewerbs ist in zwei Runden gegliedert. Zuerst lesen die Teilnehmer aus einem selbst gewählten Buch, was ihnen die Chance gibt, ihr Lieblingswerk zu präsentieren und sich in die Geschichte hineinzuversetzen. In der zweiten Runde müssen sie aus einem unbekannten Text lesen, der zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. Die Bewertung erfolgt durch eine Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Bildung und Kultur, darunter auch die Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt. Bewertet werden Lesetechnik, Betonung, Textverständnis und die Fähigkeit, das Publikum zu begeistern.
Förderung der Lesekompetenz
Der Vorlesewettbewerb hat das klare Ziel, die Freude am Lesen sowie die sprachlichen und literarischen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Bürgermeisterin Bauernschmitt hebt hervor, dass Lesen nicht nur Welten eröffnet, sondern auch das Selbstvertrauen der Kinder stärkt. Der Erstplatzierte des Kreisentscheids qualifiziert sich für die nächste Runde auf Bezirksebene, was ein zusätzlicher Anreiz für die Teilnehmer ist.
Der bundesweite Vorlesewettbewerb ist eines der ältesten und größten Projekte zur Leseförderung in Deutschland. Im Oktober 2025 startet die 67. Auflage, an der rund 600.000 Schülerinnen der sechsten Klassen aus ganz Deutschland teilnehmen werden. Der Wettbewerb findet auf mehreren regionalen Ebenen statt, bevor im Juni 2026 das große Bundesfinale ausgetragen wird. Die Schirmherrschaft hat der Bundespräsident übernommen, und die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ist für die Durchführung verantwortlich.
Leseförderung in Deutschland
Der „Nationaler Bildungsbericht 2023“ zeigt, dass über 25% der Grundschulabsolventinnen Schwierigkeiten beim sinnentnehmenden Lesen haben. Dies macht die Bedeutung von Leseförderung umso dringlicher. Regionale Unterschiede in der Lesekompetenz und der Teilnahme am Wettbewerb sind ebenfalls vorhanden. Studien belegen, dass die Teilnahme am Vorlesewettbewerb die Lesemotivation langfristig steigert. Hierbei spielen Eltern und Schulen eine entscheidende Rolle, um die Leseförderung zu unterstützen und zu stärken.
Insgesamt ist der Vorlesewettbewerb nicht nur ein Wettbewerb, sondern auch eine Plattform zur Stärkung der Lesekultur und zur Sensibilisierung für die Notwendigkeit von Leseförderung. Für weitere Informationen zu diesem spannenden Ereignis können Sie die Originalquelle auf Rheinpfalz und Bad Dürkheim nachlesen. Die Teilnahme an solchen Wettbewerben ist ein wesentlicher Schritt in Richtung einer lesefreudigen Gesellschaft.