In den frühen Morgenstunden von Montag auf Dienstag ereignete sich ein unannehmbarer Vorfall in Bad Kreuznach. Die Fassade sowie der Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes der Verbandsgemeinde wurden mit einer ölhaltigen Substanz verunreinigt. Auch ein Dienstwagen der Verwaltung blieb nicht verschont und wurde Teil der widerwärtigen Aktion, die Bürgermeister Marc Ullrich als „Angriff gegen die Allgemeinheit“ bezeichnete. „Wir lassen uns nicht einschüchtern“, betonte er weiter, während die Fassade des Gebäudes mit großen Ölflecken übersät ist.
Die Verbandsgemeinde reagierte sofort und informierte die Polizei, die nun die Ermittlungen aufgenommen hat. Allerdings gibt es bisher keinerlei Hinweise auf die Täter, die scheinbar in der Lage waren, das Öl in mehreren Metern Höhe an die Fassade zu bringen. „Es wird vermutet, dass das Öl mit Hilfsmitteln geworfen oder gespritzt wurde“, erklärt ein Sprecher der Polizei. Die Motivation hinter dieser unerfreulichen Tat könnte in einer Abneigung gegen die Verwaltung oder schlichtweg im Vandalismus liegen.
Vorangegangene Vorfälle werfen Schatten
Dieser Anschlag ist nicht der erste seiner Art. Bereits im Oktober wurde das Rathaus von Bad Kreuznach mit Öl beschmutzt, und auch in den vergangenen Jahren litten lokale Gebäude unter ähnlichen Attacken, darunter das Casinogebäude und ein großes Wandbild in der Stadt. Die Polizei Bad Kreuznach ermittelt nun intensiver und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen des Vorfalls in der Nacht zum 11. November 2025 im Bereich der Rheingrafenstraße 11 im Stadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg sind aufgerufen, sich zu melden.
Zusätzlich zur Reinigung und Beseitigung der Ölflecken wird die Verwaltung keine Einschränkungen im alltäglichen Betrieb hinnehmen müssen. Es wird jedoch einige Tage dauern, bis die Schäden vollständig behoben sind.
Die Geschehnisse in Bad Kreuznach machen einmal mehr deutlich, dass die Verrohung des Umgangs miteinander nicht nur in der Politik sichtbar wird, sondern auch in den Aktionen Minderheiten, die sich durch solche Straftaten Gehör verschaffen wollen. Während die Stadt zusammenhält, steht die Verwaltung entschlossen hinter ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern.
Für die Bürgerinnen und Bürger bleibt zu hoffen, dass solche Taten der Vergangenheit angehören und die Stadt eine Perspektive für einen respektvollen Umgang miteinander bietet. Bleibt nur zu wünschen, dass die Täter schnell ermittelt werden und der Stadt zu einem normalen Alltag zurückgefunden werden kann.
In der Zwischenzeit bleibt die Polizei gefordert, um der Bevölkerung Sicherheit und Vertrautheit zu geben. Für alle, die in der Gemeinde leben, gilt: Zusammenhalt ist der beste Weg, um solchen Vorfällen entgegenzuwirken.
Ein Blick über die Stadtgrenzen zeigt, dass auch in anderen Bereichen, wie der Internetversorgung, oft Herausforderungen bestehen. Laut einem Bericht Highspeed Internet entsprechen die tatsächlichen Internetgeschwindigkeiten häufig nicht den beworbenen Werten. Solche Diskrepanzen machen deutlich, wie wichtig Transparenz und Zuverlässigkeit in allen Lebensbereichen sind. Die Bürger müssen sich sicher sein können, dass sie sich auf ihre Verwaltung verlassen können – ganz gleich, ob es um Sauberkeit oder digitale Anbindung geht.