In Rheinland-Pfalz haben die schweren Regenfälle der letzten Tage deutliche Spuren hinterlassen. Besonders in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich und Cochem-Zell ist die Mosel teilweise über die Ufer getreten, was zu mehreren Überflutungen und eingeschränkten Verkehrsbedingungen geführt hat. Betroffen sind insbesondere Unterführungen, Wege und Straßen, die nun unter Wasser stehen. Nach den aktuellen Messungen liegt der Pegelstand in Cochem bei 562 cm und ist damit 102% über dem Mittelwert, während in Ueckingen ein alarmierender Wert von 318 cm und 200% über dem Mittelwert verzeichnet wurde. Nonstopnews berichtete heute Vormittag über die Situation.
Die aktuelle Wasserlage zeigt, dass die Mosel insbesondere in den Ortschaften Custines, Ueckingen und Zeltingen weiterhin ansteigt. Hier sind die Pegelstände der einzelnen Messstationen am 13. Februar 2026:
| Ortschaft | Aktueller Pegelstand (cm) | Über dem Mittelwert (%) | Entwicklung |
|---|---|---|---|
| Custines | 275 | 161% | gleichbleibend |
| Ueckingen | 318 | 200% | steigend |
| Perl | 464 | 86% | fallend |
| Trier | 671 | 117% | gleichbleibend |
| Ruwer | 490 | 87% | gleichbleibend |
| Zeltingen | 689 | 113% | steigend |
| Cochem | 562 | 102% | gleichbleibend |
Starkregen und seine Folgen
Die Starkregenereignisse in der Region werden durch einen einheitlichen StarkRegenIndex (SRI) dokumentiert. Dieser Index beschreibt die Überflutungsgefahr auf einer Skala von 1 bis 12 und berücksichtigt verschiedene Niederschlagsintensitäten. Für Rheinland-Pfalz wird ein außergewöhnliches Starkregenereignis mit 40 bis 47 mm Regen in einer Stunde als SRI 7 eingestuft. Bei extremen Bedingungen können bis zu 94 mm Regen innerhalb einer Stunde fallen, was die Behörden alarmiert und zur Aktivierung von Warnsystemen geführt hat. Wasserportal gibt dazu ausführliche Informationen.
Die Sturzflutgefahrenkarten lassen erahnen, welche Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten durch Starkregen entstehen können. Es ist gut zu wissen, dass solche Karten helfen, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen, auch wenn Oberflächenabfluss nahezu überall nach starkem Regen zu erwarten ist. Die dortigen Modelle berücksichtigen sogar spezifische örtliche Gegebenheiten wie Gebäude und Brücken, um präzisere Vorhersagen zu treffen.
Was tun bei Hochwasser?
Gerade in den betroffenen Gebieten müssen Anwohner auf eine verstärkte Überflutungsgefahr gefasst sein. Die aufmerksamen lokalen Behörden empfehlen, Wege und Unterführungen zu meiden, da diese schnell überflutet werden können. Es bleibt zu hoffen, dass die Wetterlage sich bald entspannt und die Pegelstände wieder sinken.
Die Entwicklungen der Wasserstände werden weiterhin engmaschig beobachtet, um rechtzeitig reagieren zu können und das Risiko für die Bürger auf ein Minimum zu reduzieren. Wir halten Sie natürlich über alle wichtigen Neuigkeiten informiert. Bleiben Sie sicher!
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Aktuelle Pegelstände bei Wetteronline
Details zu Sturzflutgefahr bei Wasserportal