Die Stadt Cochem steht derzeit vor Herausforderungen, denn der Oberer Weg ist seit kurzem gesperrt. Grund dafür ist ein dramatischer Mauereinsturz, der einen gewissen Spielraum für die Ordnungskräfte und die ausführende Firma erfordert. Nach Angaben der Rhein-Zeitung kam es am Oberen Weg 1, in unmittelbarer Nähe eines Wohnhauses, zum Unglück. Der Weg, der vom Martinstor in Richtung Sehl führt, war erst kürzlich von der Firma gesichert worden, als im Bereich der Weinbergsmauer die Stabilität nicht mehr gegeben war.
Die Sorge um die Sicherheit hat zu einer erneuten Maßnahme geführt, da die ersten Sicherungsarbeiten am Hang unterhalb des Burgbergs anscheinend nicht ausreichten. Jetzt muss die ausführende Firma wieder anpacken, um den Gefahrenbereich umfassend abzusichern.
Was bedeutet das für die Anwohner?
Für die Anwohner bedeutet die Sperrung des Oberen Weges erst einmal eine Umstellung im Alltag, da sie alternative Strecken für ihre Wege finden müssen. Das sorgt für Unannehmlichkeiten, doch die Sicherheit hat natürlich oberste Priorität. Die Stadtverwaltung wird laufend über die Fortschritte bei den Sicherungsarbeiten informieren, um die Bürger auf dem Laufenden zu halten.
Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig eine solide Bau- und Instandhaltungsarbeit ist. Die neuesten Prüfgrundsätze, die zur Durchsturzsicherheit von Bauteilen eingeführt wurden, können hier von Bedeutung sein. Diese neuen Anforderungen sind darauf ausgelegt, die Sicherheit von Gebäuden und anderen Konstruktionen zu verbessern, allerdings muss sichergestellt werden, dass diese Vorgaben auch in der Praxis umgesetzt werden.
Die Stadt Cochem wird alles daran setzen, dass die Sicherungsarbeiten zügig und effektiv durchgeführt werden. Wenn es um die Sicherheit unserer Bürger geht, gibt es keinen Raum für Kompromisse. In der Zwischenzeit heißt es für die Anwohner, Geduld zu zeigen.
Abschließend bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden können und die Bürger in einer sicheren Umgebung leben können, denn letztlich hat Sicherheit immer Vorrang, egal wie mühsam die Umstände auch sein mögen.