Am 24. Februar 2026 besuchten 14 Schülerinnen und Schüler aus dem Donnersbergkreis das Unternehmen Adient Components in Rockenhausen. Dieser Besuch war Teil der Veranstaltungsreihe „Job aktiv“, die von Eva John organisiert wurde. Ziel der Reihe ist es, Jugendlichen im Donnersbergkreis praxisnahe Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe zu geben. Die Teilnehmer kamen von vier Schulen: der Berufsbildenden Schule Donnersbergkreis, der Integrierten Gesamtschule Rockenhausen, der Georg-von-Neumayer-Realschule plus Kirchheimbolanden sowie der Albert-Schweitzer-Realschule plus in Winnweiler.
Adient informierte die Schüler über das Unternehmen selbst, die in Rockenhausen gefertigten Produkte und die Anforderungen sowie Inhalte der angebotenen Ausbildungsberufe. Der Werkrundgang umfasste Lehrwerkstätten und Produktionsbereiche, wobei der Fokus auf der hochautomatisierten Fertigung und präzisen Arbeitsprozessen lag. Dabei wurde deutlich, dass Adient in Rockenhausen auf Industrie 4.0 setzt, mit computer- und KI-gestützter Produktion, die hohe Präzision und Qualität bietet. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen eines der größten Arbeitgeber der Region zu werfen.
Ausbildungsangebote und Karrieremöglichkeiten
Adient bildet in einer Vielzahl von Berufen aus, darunter Werkzeugmechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker, Mechatroniker, Maschinen- und Anlagenführer sowie Fachkräfte für IT-Systemintegration und Industriekaufleute. Auch duale Studiengänge in Betriebswirtschaftslehre und Maschinenbau sind möglich. Für das Ausbildungsjahr 2026 sind Bewerbungen per E-Mail oder Post willkommen. Informationen zur Ausbildung und zum dualen Studium sind auf der Webseite von Adient verfügbar.
Die Veranstaltung beinhaltete nicht nur Informationen zu den Ausbildungsberufen, sondern auch zu Sicherheitsaspekten, die in der modernen Produktion von großer Bedeutung sind. Der Standort Rockenhausen, der 1964 gegründet wurde und eine Fläche von 54.000 m² umfasst, beschäftigt etwa 1000 Mitarbeitende, darunter knapp 60 Auszubildende und Dual-Studierende. Adient bietet eine Lehrwerkstatt, in der verschiedene technische und kaufmännische Berufe erlernt werden können.
Industrie 4.0 und die Zukunft der Arbeit
Die Bedeutung von Industrie 4.0, die als vierte industrielle Revolution gilt, wird immer deutlicher. Sie ist geprägt von der Digitalisierung und Vernetzung der Produktion und nutzt Technologien wie das Internet of Things (IoT), künstliche Intelligenz (KI) sowie Big Data. Die Einführung von Industrie 4.0 erfordert eine Anpassung der Unternehmen an neue Produktions- und Geschäftsmodelle. Adient ist hier ein gutes Beispiel, wie Unternehmen die Chancen von Industrie 4.0 nutzen können, um wettbewerbsfähig zu bleiben und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Für junge Talente ergeben sich durch die Entwicklungen in der Industrie 4.0 zahlreiche Karrieremöglichkeiten. Die Ausbildung wird entscheidend sein, um die Fachkräfte von morgen zu entwickeln. Wichtige Fähigkeiten, die in Zukunft gefragt sein werden, umfassen Programmierung, Datenanalyse und Projektmanagement. Die duale Berufsausbildung, die theoretisches Lernen mit praktischer Erfahrung verbindet, spielt dabei eine zentrale Rolle. In diesem Kontext wird auch die Integration von KI in die industrielle Produktion immer bedeutender, um Prozesse effizienter zu gestalten und die Qualität zu sichern.
Für Ausbildungsbetriebe im Donnersbergkreis besteht die Möglichkeit, sich bei Eva John zu melden, um Schulabgänger zu empfangen. Die Anmeldung für weitere „Job aktiv“-Besuche erfolgt über die jeweiligen Schulen. So bleibt der Austausch zwischen Bildung und Industrie lebendig und schafft Perspektiven für die Zukunft der Jugendlichen im Donnersbergkreis.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Artikeln von Rheinpfalz und Göllheim Aktuell. Zudem können Sie mehr über die Entwicklungen in der Industrie 4.0 in Deutschland in einem Artikel von Life in Germany erfahren.