Wünsche für 2026: So träumt der Landkreis Germersheim vom Frieden!
Im Landkreis Germersheim äußern Bürger Wünsche für 2026: Frieden, Respekt und gesellschaftlicher Zusammenhalt stehen im Fokus.

Wünsche für 2026: So träumt der Landkreis Germersheim vom Frieden!
Der Jahreswechsel steht vor der Tür und die Menschen im Landkreis Germersheim machen ihre Wünsche für 2026 publik. In einer bunten Mischung aus Hoffnungen und Anliegen rücken Themen wie Fairness, Frieden und ein respektvolles Miteinander in den Fokus. Hier ist, was verschiedene Persönlichkeiten aus dem Landkreis für das kommende Jahr erhoffen. Rheinpfalz berichtet von den konkreten Wünschen.
Michael Diener, Dekan der katholischen Kirche, setzt sich für Frieden in Konfliktregionen ein, speziell in der Ukraine, Israel, Gaza und dem Sudan. Er fordert zudem mehr Toleranz in der Gesellschaft und den Erhalt der Relevanz der Kirche in schwierigen Zeiten. Auch der Sport kommt nicht zu kurz: Diener hofft auf Erfolge für den Fußballkreis Pirmasens, die Denver Broncos und die deutsche Nationalmannschaft.
Gesundheit und Zusammenhalt
Christian Liginger, Spielertrainer beim FC Bienwald Kandel, wünscht sich vor allem Gesundheit für seine Familie und Erfolge für seine Mannschaft. Ein Sieg im Verbandspokal-Halbfinale wäre die Krönung seiner sportlichen Ambitionen. Martin Brandl, Landrat des Landkreises, hebt den finanziellen Druck und die strukturellen Umbrüche hervor. Er wünscht sich Zusammenhalt und aktives Handeln in der Region.
Patric Burkhart, Geschäftsführer der Aura GmbH, sieht die Notwendigkeit von Reformen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Besonders wichtig seien die Reduktion von Lohnnebenkosten und Bürokratie, damit Unternehmen weiterhin gut wirtschaften können.
Persönliche Entwicklung und Respekt
Jonas Fichtenkamm, ein Student und Schiedsrichter, äußert den Wunsch nach mehr Miteinander und respektvollen Diskussionen. Er fordert auch eine objektive Berichterstattung über Schiedsrichter und eine persönliche Weiterentwicklung in Studium und Sport. Alexander Ditz, Wehrleiter in Kandel, hofft auf mehr Respekt für Einsatzkräfte und gute Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren. Die Gesundheit der Feuerwehrleute liegt ihm besonders am Herzen.
In der politischen Landschaft gerät auch die bevorstehende Neuwahl am 22. März 2026 in den Fokus. Stefan Foos, Erster Beigeordneter der SPD in Freckenfeld, hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung und eine gute Zusammenarbeit im neuen Ortsgemeinderat. Dazu benötigt er dringend eine Förderzusage für eine neue Mehrzweckhalle.
Der Weg zu Frieden und Zusammenhalt
Der soziale Zusammenhalt wird auch auf einer breiteren Ebene diskutiert. Die gesellschaftliche Forschung zum Thema Zusammenhalt nimmt an Bedeutung zu. Laut dem BMBF untersuchen verschiedene Projekte die Voraussetzungen und Auswirkungen des Zusammenhalts in sozialen Gruppen und Institutionen. Interdisziplinäre Analysen helfen, ein differenziertes Verständnis der Gesellschaft zu erlangen.
Die Friedens- und Konfliktforschung spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle in dieser Diskussion. Sie widmet sich der Analyse von innerstaatlichen und zwischenstaatlichen Konflikten und hat das Ziel, dauerhafte Konfliktlösungen zu finden. Ein Beispiel ist das Peace Research Institute Oslo, von dem Johan Galtung als Gründungsvater betrachtet wird.
In Anbetracht aller Wünsche und Anliegen, die die Menschen im Landkreis Germersheim äußern, ist eins klar: Der Zusammenhalt spielt eine entscheidende Rolle für eine positive Entwicklung in der Region. Während jeder Einzelne seine Hoffnungen formuliert, bleibt zu hoffen, dass diese Wünsche im kommenden Jahr in Erfüllung gehen.