Am 14. Februar 2026 erlebte die SpVgg Greuther Fürth im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern eine weitere bittere Niederlage. Ohne ihren Stammtorhüter Timo Schlieck, der aufgrund einer Oberschenkelverletzung pausieren musste, trat das Team in Kaiserslautern an. Trainer Heiko Vogel nahm einige Änderungen in der Aufstellung vor, um die jüngste 4:5-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg zu verarbeiten. So bekam Noel Futkeu den Vorzug vor Aiman Dardari.
Die Partie begann unglücklich für die Fürther. Silas Prüfrock, der Schlieck im Tor vertrat, verursachte in der 10. Minute das 1:0 für Lautern, als er eine Ecke direkt zu Semih Sahin faustete, der die Gelegenheit eiskalt nutzte. Prüfrock hatte sich beim Versuch, zurück zur Linie zu eilen, auch noch unschön gestolpert. Trotz rund 60 Prozent Ballbesitz bis zur Pause gelang es Fürth nicht, den Ausgleich zu erzielen. Lautern hatte in der ersten Halbzeit die beste Chance auf das 2:0 durch Norman Bassette, dessen Schuss jedoch am rechten Pfosten vorbeiging (37. Minute).
Torwartfrage bleibt offen
In der zweiten Halbzeit versuchte Vogel mit einem Wechsel, frischen Wind ins Spiel zu bringen, und brachte Philipp Ziereis für den verwarnten Brynjar Bjarnason. Fürth war jedoch weiterhin ineffektiv im Abschluss. Ein scheinbar reguläres Tor von Paul Will (49. Minute) wurde wegen eines Regelverstoßes von Branimir Hrgota gegen Lauterns Torhüter Julian Krahl zurückgenommen. Hrgota hatte in der 63. Minute dann noch Pech, als er nur das Aluminium traf. Diese Niederlage bedeutete, dass Fürth die Möglichkeit verpasste, den Abstand zum 16. Platz, der für die Relegation wichtig ist, auf zwei Punkte zu verringern.
Mit den jüngsten Entwicklungen im Tor kommt nun frischer Wind in die Mannschaft. Silas Prüfrock hat Pelle Boevink aus dem Tor verdrängt, während der lange verletzte Timo Schlieck sich zurückmeldet. Trainer Vogel steht vor der schwierigen Entscheidung, wer am kommenden Freitag gegen Preußen Münster im Tor stehen wird. Diese Frage wird entscheidend sein, um den Abstiegskampf in der 2. Bundesliga zu meistern, in dem Fürth aktuell auf dem letzten Tabellenplatz verweilt (Quelle).
Aktuelle Tabellensituation
Die Situation für die SpVgg Greuther Fürth ist angespannt. Der Tabellenletzte muss dringend punkten, um nicht den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren. Die Statistiken der 2. Bundesliga zeigen, dass der Kampf um den Klassenverbleib intensiver denn je ist (Quelle). Fürth muss gegen Münster, das auf dem 16. Platz steht, alles geben, um wieder in die Spur zu finden.
Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um die Wende einzuleiten und das Vertrauen in die eigene Stärke zurückzugewinnen. Die Fans hoffen auf eine schnelle Rückkehr in die Erfolgsspur, während Trainer Vogel weiterhin gefordert ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen.