Ein dramatischer Bootsunfall ereignete sich am Sonntag, den 28. Dezember 2025, gegen 11 Uhr auf dem Rhein in der Nähe der Reißinsel. Dabei waren zwei Ruderboote involviert, in denen insgesamt zehn Personen unterwegs waren. Wie das Wochenblatt Reporter berichtet, stürzten alle Beteiligten ins kalte Wasser, wobei die Wassertemperatur unter fünf Grad Celsius lag. Glücklicherweise konnten sich alle Betroffenen selbstständig an Land retten, bevor die Rettungskräfte vor Ort eintrafen.

Die ersten Einsatzkräfte waren schnell zur Stelle. Feuerwehr- und Wasserschutzpolizeiboote brachten die geretteten Ruderer zum nahegelegenen Strandbad. Dort wurden die zehn Personen aufgrund von Unterkühlungen von einem umfangreichen Rettungsteam versorgt und in Kliniken transportiert. Dies meldet auch Mannheim24.

Einsatzkräfte im Großeinsatz

Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter vier Feuerwehrfahrzeuge, ein Mehrzweckboot, ein Feuerlöschboot und zahlreiche Helfer von Hilfsorganisationen. Dazu gehörten ein leitender Notarzt, ein organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes, ein Rettungshubschrauber sowie mehrere Rettungswagen, Notärzte und Krankentransportwagen.

Die Wasserschutzpolizei, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und auch die Feuerwehr Ludwigshafen waren tatkräftig zur Stelle, um Unterstützung zu leisten. Während des Vorfalls fanden parallel Wasserrettungsaktionen auf der rheinland-pfälzischen Seite statt, was die gute Zusammenarbeit der Rettungsdienste zeigt. Es waren insgesamt 14 Personen mit Ruderbooten auf dem Wasser, wobei vier weitere Ruderer, die nicht betroffen waren, ihre Fahrt fortsetzten und ihre Boote unbeschadet blieben.

Hintergründe zur Wasserrettung

Wie die Wikipedia beschreibt, umfasst die Wasserrettung wichtige Hilfemaßnahmen bei Bade-, Boots- und Eisunfällen. In Deutschland übernehmen zahlreiche Organisationen, darunter die DLRG und die Feuerwehr, diesen zentralen Rettungsdienst. Bei Vorfällen wie dem heutigen wird schnell gehandelt, um die Sicherheit von Menschen auf und im Wasser zu gewährleisten. Die effektive Koordination der Einsatzkräfte ist dabei entscheidend, und das hat an diesem kalten Dezembertag reibungslos funktioniert.

Die genaue Ursache des Unfalls ist jedoch noch unklar und wird derzeit untersucht. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass alle Beteiligten schnell wieder genesen und solche Vorfälle in Zukunft möglichst verhindert werden können.