In Niederkirchen, wo der Wind kräftig bläst, sorgen nun zwei neue Windkraftanlagen für frischen Strom. Die MVV Mannheim hat den Windpark „Niederkirchen II“ offiziell in Betrieb genommen. Dieser Windpark bringt es auf eine Gesamtleistung von rund 14 Megawatt und versorgt damit etwa 12.000 Haushalte mit klimafreundlicher Energie. Das Team von MVV hat hier mit der Tochtergesellschaft Juwi bereits gute Vorarbeit geleistet, denn die Planungen für das Projekt begannen schon 2019.

Im Herbst 2022 starteten die Bauarbeiten, und die Betonfundamente wurden schließlich im November 2022 gegossen. Nach einer gewissen Aushärtezeit wurden die beeindruckenden Windräder errichtet – jedes ist 244 Meter hoch, mit einer Gondel, die auf einem 164 Meter hohen Turm thront. Die Rotorblätter sind mit rund 80 Metern eine wahre Augenweide, die zusammen ein kraftvolles Ensemble bilden.

Mehr als nur hohe Türme

Die neuen Anlagen des Typs Nordex N163 erbringen eine Nennleistung von jeweils rund 6,8 Megawatt, was bedeutet, dass sie im Idealfall mehr als dreimal so viel Strom liefern können wie die vorherigen Zwei-Megawatt-Anlagen. In einer Zeit, in der erneuerbare Energien hoch im Kurs stehen, macht MVV hier definitiv ein gutes Geschäft. Mit dem neuen Windpark hat die MVV nun insgesamt 17 Windparks bundesweit am Netz, die gemeinsam über 230 Megawatt liefern.

Der Windpark „Niederkirchen II“ ist nicht die einzige Neuigkeit aus dem Hause MVV. Denn parallel dazu wurde auch der Windpark Förderstedt in Sachsen-Anhalt in Betrieb genommen, der mit vier Vestas V162-Anlagen eine Leistung von 24 Megawatt bietet und somit etwa 21.000 Haushalte versorgt. Beide Projekte zusammen liefern klimafreundlichen Strom für insgesamt rund 33.000 Haushalte. Dies ist Teil des ambitionierten Plans von MVV, die eigene Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis 2040 auf 2.000 Megawatt zu erhöhen und dabei sogar klimapositiv zu wirtschaften.

Ein langfristiger Plan

MVV verfolgt mit seiner Strategie das „Mannheimer Modell“, das eine Kombination aus Strom-, Wärme- und Mobilitätswende beinhaltet. Dies verdeutlicht, dass die Zukunft der Energieversorgung nicht nur auf einen Aspekt beschränkt ist, sondern als umfassendes Konzept verstanden werden muss. Und wir können gespannt sein, wie sich diese Visionen in den kommenden Jahren weiterentwickeln.

Die Windparks in Niederkirchen und Förderstedt tragen nicht nur dazu bei, den CO2-Ausstoß in Deutschland um jährlich rund 252.000 Tonnen zu reduzieren, sie sind auch ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Energiezukunft. MVV unterstreicht mit diesen Projekten, wie ernst es ihr mit der Energiewende ist und dass sie ein gutes Händchen für zukunftsorientierte Projekte hat.

Für die Region und die Anwohner bedeutet das nicht nur eine saubere Energiequelle, sondern auch eine Perspektive für eine nachhaltige Zukunft. Das ist eine Nachricht, die ankommt und für die es sich lohnt, einen genaueren Blick auf die Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien zu werfen.

Für weitere Informationen zu den neuen Windparks und den Plänen von MVV, besuchen Sie gerne die vollständigen Berichte auf Rheinpfalz und Metropoljournal.