Am 24. November 2025 empfing Oberbürgermeisterin Beate Kimmel im Rathaus den neuen US-Generalmajor Michael B. Lalor. Dieser Besuch fand erst vor wenigen Tagen statt und war Lalors erster offizieller Antrittsbesuch, seit er am 30. Juli 2025 das Kommando über das 21. Theater Sustainment Command (TSC) übernommen hat. Die Gespräche zwischen Kimmel und Lalor drehten sich um die Rolle des 21. TSC in der Unterstützung der US Army Europe and Africa (USAREUR) und des NATO Allied Land Command.
Das 21. TSC hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1965 in Mannheim als zentraler Logistikpartner etabliert. Wie Kaiserslautern.de berichtet, liegt der Fokus des Kommandos auf Bereichen wie Logistik, Transport, Kampfversorgung und militärisch-organisatorischen Aufgaben. Lalor ist zudem stellvertretender kommandierender General der USAREUR für den Bereich Sustainment und verantwortlicher Offizier für die US Heeresgarnison in Benelux und Rheinland-Pfalz.
Die Geschichte des 21. TSC
Die Wurzeln des 21. TSC reichen zurück bis zur Aktivierung der 1st Support Brigade im Jahr 1965. Ursprünglich in Mannheim stationiert, verschob sich der Standort im Laufe der Jahre mehrfach, unter anderem nach Kaiserslautern. Nach dem Rückzug der US-Streitkräfte aus Frankreich wurde die Brigade Teil des U.S. Theater Army Support Command, Europe. Technische Umstrukturierungen und die Anpassung der Einsatzaufgaben führten zur Umbenennung in 21st Theater Sustainment Command im Jahr 2000, wie Wikipedia vermerkt.
Heute übernimmt das 21. TSC eine bedeutende Rolle in der militärischen Präsenz in Europa, insbesondere in der Theaterlogistik. Es agiert als größte vorwärtsdeployed militärische Formation der US-Armee und bleibt somit ein zentraler Bestandteil der europäischen Sicherheitsarchitektur. Lalor, begleitet von Ina Franzreb, der Host Nation Relations Advisor des TSC, erläuterte bei seinem Besuch die strategischen Ziele und die wichtigen logistischen Aufgaben, die seine Einheit zu erfüllen hat.
Zusammenarbeit mit der Stadt
Das Treffen mit Oberbürgermeisterin Kimmel stellt eine wichtige Gelegenheit dar, um die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem US-Militär zu stärken. Diese gegenseitigen Besuche sind nicht nur förderlich für die bilateralen Beziehungen, sondern auch für den Austausch über lokale Themen, die in direktem Zusammenhang mit der stationierten Truppe stehen. Kimmel zeigte sich optimistisch gegenüber den zukünftigen gemeinsamen Projekten und Initiativen.
Insgesamt steht die Region Köln-Kaiserslautern vor neuen Herausforderungen und Chancen, die durch die enge Partnerschaft mit der US-Armee entstehen. Lalors Besuch symbolisiert nicht nur den fortwährenden Austausch, sondern auch das Bestreben, die Effizienz und Einsatzbereitschaft der US-Streitkräfte in Europa zu gewährleisten.






