Goldgelb leuchten die Blätter der Bäume, während die Tage in Koblenz kürzer werden. Fotograf Alexej Zepik hat die herbstliche Pracht der Stadt festgehalten und präsentiert eindrucksvolle Bilder, die den besonderen Zauber dieser Jahreszeit zeigen. Die Aufnahmen spiegeln nicht nur die Schönheit von Koblenz wider, sondern erzählen auch von der reichen Geschichte, die in den Straßen und an den Ufern von Rhein und Mosel schlägt. Rhein-Zeitung zählt dazu die eindrucksvollen Farben und die fallenden Blätter, die dieser Herbst in die Stadt bringt.
Koblenz, die Stadt an dem Schnittpunkt zweier großer Flüsse, blickt auf eine lange und facettenreiche Geschichte zurück. Ursprünglich als römisches Kastell „Confluentes“ im 4. Jahrhundert gegründet, hat sie sich über die Jahrhunderte hinweg weiterentwickelt und verändert. 1018 fiel das Kastell an den Trierer Erzbischof, und im Jahr 1562 wurde Koblenz unter die trierische Landeshoheit gestellt. Diese Entwicklungen führten dazu, dass die Stadt 1815 am Wiener Kongress den Preußen zugesprochen wurde, die Koblenz zur militärischen Festung ausbauten. Koblenz.de erläutert die bewegte Stadthistorie, die Koblenz auch als Ort der kulturellen Verschmelzung prägt.
Schöpfungen der modernen Kunst
Doch nicht nur die Historie zieht die Besucher in das Herz von Koblenz. Im Sommer 2025 fand ein aufregendes Projekt an der Kurt-Schumacher-Brücke statt. Die städtische Initiative „Urbane Kunst in Koblenz“ lud einige der talentiertesten Street-Art-Künstler:innen, darunter Hendrik Beikirch (ECB), ein. Über eine Woche hinweg wurden dort beeindruckende Kunstwerke geschaffen, die das Stadtbild bereichern und einen kreativen Austausch zwischen den Generationen ermöglichen. Kultur Koblenz hebt hervor, dass dieses Projekt nicht nur ein Fest der Kunst, sondern auch der Teilhabe war, mit Musik, Workshops und kulinarischen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl der Besucher.
Am 30. und 31. August fand das Abschlussfest statt, das die Stadt für alle Generationen öffnete. Mit Live-Painting, Musik von lokalen DJs wie Johannes Klein und Luke Blum sowie zahlreichen Mitmachaktionen war es ein Fest für die Sinne. Besucherinnen und Besucher konnten die frische, urbane Kunst hautnah erleben und sich selbst an kreativen Workshops beteiligen. An diesen Tagen waberte der Duft von vielfältigen Speisen durch die Luft und machte das Event zu einem gesellschaftlichen Highlight, das die Gemeinschaft zusammenbrachte.
Am Ende des Tages bleibt Koblenz ein Ort, wo Geschichte und moderne Kunst harmonisch miteinander verschmelzen. Die Veranstaltungen und die wunderschöne herbstliche Atmosphäre laden ein, die Stadt und ihre Geschichten zu entdecken, während die goldenen Blätter sanft zu Boden fallen.