Heute, am 11. Februar 2026, fand in Koblenz ein spannender Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ und „Jugend forscht junior“ statt. Über 100 Schülerinnen und Schüler aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz präsentierten ihre kreativen Projekte an der Hochschule Koblenz. Insgesamt wurden 61 Projekte eingereicht, wobei viele Teilnehmer aus den Städten Koblenz, Mayen-Koblenz, Neuwied, Westerwaldkreis, Altenkirchen und dem Rhein-Lahn-Kreis kamen. Die Vielfalt der Themen reichte von der Herstellung von Bausteinen aus Pilzen bis hin zur Reaktion von Ameisen auf Mikroplastik, was die Kreativität und den Erfindungsreichtum der jungen Talente unterstreicht.
Besonders erfreulich ist, dass sich 12 Kinder und Jugendliche für den Landeswettbewerb qualifizieren konnten. Marcelo Peerenboom von der Energieversorgung Mittelrhein (evm) hob die Bedeutung des Wettbewerbs für die Förderung des Wissenschaftsnachwuchses hervor und betonte die langjährige Unterstützung der evm, die seit 25 Jahren als Patenunternehmen des Wettbewerbs fungiert. Auch Kristina Ollrogge von der Bundesstiftung Jugend forscht lobte diese wertvolle Unterstützung.
Preisträger und ihre Projekte
Die Gewinner in den verschiedenen Kategorien konnten mit ihren innovativen Projekten überzeugen:
- Kari Kläsen und Klara Weiß vom Görres-Gymnasium in Koblenz belegten den 1. Platz in der Kategorie Chemie mit ihrem Projekt zur Verbesserung eines Superkondensators.
- Hendrik Bibow vom Max-von-Laue-Gymnasium gewann in der Kategorie Biologie mit seinem Projekt über hormetische Effekte bei Hefezellen.
- Collin Esslinger vom Bischöflichen Cusanus-Gymnasium sicherte sich den 1. Platz in der Kategorie Technik mit seinem Roboterprojekt.
Die Preisträger haben nun die Möglichkeit, ihre Projekte beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“, der vom 17. bis 19. März bei BASF in Ludwigshafen stattfindet, weiter zu präsentieren. Der Wettbewerb für die jüngeren Teilnehmer „Jugend forscht junior“ wird am 23. und 24. April bei Boehringer Ingelheim ausgetragen. Marcelo Peerenboom wünschte den Regionalsiegern viel Erfolg für den anstehenden Bundeswettbewerb.
Unterstützung und Bedeutung des Wettbewerbs
Der Wettbewerb wurde von Helmut Meixner und Julia Zander geleitet, die dafür sorgten, dass die Veranstaltung reibungslos ablief. Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Koblenz, hob in seiner Ansprache die Kreativität und Neugier der Teilnehmer hervor, die die Zukunft der Wissenschaft und Technik prägen werden. Die Veranstaltung verdeutlichte nicht nur die hervorragenden Leistungen der Schülerinnen und Schüler, sondern auch die wichtige Rolle, die solche Wettbewerbe für die Förderung junger Talente spielen.
Für weitere Informationen über „Jugend forscht“ und die verschiedenen Wettbewerbe können Interessierte die offizielle Webseite besuchen: www.jugend-forscht.de.
Insgesamt zeigt der Wettbewerb in Koblenz, wie wichtig es ist, junge Forscher zu unterstützen und ihnen eine Plattform zu bieten, um ihre Ideen und Projekte zu präsentieren. Der Einsatz von Unternehmen wie der evm und die Förderung durch Institutionen sind unerlässlich, um die Begeisterung für Wissenschaft und Forschung in der nächsten Generation zu wecken.
Für detaillierte Informationen zu den Projekten und den Teilnehmern kann auch die Berichterstattung auf news-koblenz.de sowie die Berichterstattung auf blick-aktuell.de besucht werden.