Die Wintervorbereitung für den FK Pirmasens begann am 17. Januar 2026 alles andere als nach Plan. Im ersten Testspiel musste sich die Mannschaft gegen Eintracht Trier mit 1:2 geschlagen geben. Das Spiel fand auf Kunstrasen in Nanzdietschweiler, einem kleinen Ort im Kreis Kusel, statt und bot jede Menge spannender Momente – auch wenn das Ergebnis für Pirmasens enttäuschend war.
Mit einer Reihe von Abwesenheiten ging Pirmasens in die Partie. Die beiden Top-Angreifer Marc Ehrhart, der in der Oberliga bereits 18 Tore erzielt hatte, und Luka Dimitrijevic, mit 15 Treffern ebenfalls stark in Form, mussten verletzungsbedingt auf der Bank bleiben. Die Abwesenheit dieser beiden Spieler war sicherlich spürbar und trug zur Niederlage bei. Wie die Sportexperten von VBG darlegen, sind solche Verletzungen im Hochleistungssport keine Seltenheit. Besonders gefährdet sind dabei der Oberschenkel, die Knie und die Sprunggelenke, die durch intensive Belastungen in Sprints und Zweikämpfen stark strapaziert werden.
Missgeschick und starke Konkurrenz
Das Spiel begann für Pirmasens wenig erfreulich. Ein missratener Rückpass von Grischa Walzer führte zum ersten Tor für Trier – Damjan Marceta konnte das Geschehen in der 30. Minute für seine Mannschaft ins Rollen bringen. Mike Andreas, der die Situation nicht rechtzeitig klären konnte, musste sich mit ansehen, wie seine Mannschaft gleich zu Beginn in Rückstand geriet.
Doch die Pirmasenser wachten auf und zeigten Kampfgeist. Walzer machte es kurz darauf mit einem Kopfball an die Latte des Trierer Tors spannend. Vor der Pause erhielt auch Sean Seitz, der von MFK Skalica kam, seine Chance und erzielte sein erstes Tor für Eintracht Trier. So ging es mit einem 0:2 für Pirmasens in die Kabine.
Die zweite Hälfte begann druckvoller für die Pirmasenser. Till Decker schaffte es, den Rückstand in der 60. Minute auf 1:2 zu verkürzen und brachte seine Mannschaft zurück ins Spiel. Letztendlich war es jedoch nicht genug, und der Ausgleich blieb aus. Das Team von FKP-Co-Trainer Hagen Burkart bewertete den Auftritt als „ordentlich“, was zeigt, dass trotz der Niederlage Optimismus herrscht. Schließlich ist die Wintervorbereitung ja auch dazu da, an der Form und an der Mannschaft zu feilen.
Die Herausforderungen, die sich durch Verletzungen und andere Widrigkeiten ergeben, sind nicht zu unterschätzen. Laut der Sportreport-Analyse sind über 65 Prozent der Verletzungen im Fußball im Unterkörper lokalisiert, was einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig Prävention und ein ausgewogenes Training sind, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Auf diese Aspekte wird man bei Pirmasens in den kommenden Wochen besonders Wert legen müssen.
Die nächsten Testspiele stehen bevor, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft ohne ihre Schlüsselspieler schlagen wird. Vielleicht zeigt sich ja bald, dass man auch ohne die Top-Angreifer ein gutes Händchen hat und sich besser präsentieren kann!