In der Stadt Landau in der Pfalz wird am Donnerstag, den 19. März, eine Integrationskonferenz stattfinden, die sich dem wichtigen Thema des gesellschaftlichen Zusammenhalts widmet. Im Alten Kaufhaus, Rathausplatz 9, erwartet die Stadt zahlreiche Teilnehmende, die sich aktiv an dem Dialog über Integration und Zusammenleben beteiligen möchten. Die Beigeordnete Lena Dürphold hat bereits betont, wie wichtig es ist, zuzuhören, zu lernen und Verantwortung zu übernehmen. Diese Konferenz ist eine hervorragende Gelegenheit, um Erfahrungen zu teilen, das Verständnis füreinander zu stärken und Ideen für ein respektvolles Miteinander zu entwickeln. Es sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, unabhängig von ihrer Zuwanderungsgeschichte.
Das Programm der Konferenz ist vielversprechend gestaltet. Neben einer Begrüßung durch Lena Dürphold und Klaudia Fuchs, der Vorsitzenden des Beirats für Migration und Integration, wird ein Impulsvortrag zur Bedeutung der Zuwanderung für die kommunale Zukunft angeboten. Zudem wird eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Landauer Beiräte stattfinden, gefolgt von Gruppendiskussionen in einer einladenden Café-Atmosphäre. Ziel ist es, Botschaften an die Stadtgesellschaft zu sammeln und Informationen zu Mitwirkungsmöglichkeiten bereitzustellen. Die Anmeldung dafür ist bis zum Donnerstag, den 5. März, bei Elena Bonatz per E-Mail erforderlich. Rückfragen können ebenfalls über elena.bonatz(at)nospamlandau.de gerichtet werden.
Integration in einem größeren Kontext
Die Thematik der Integration ist nicht nur auf lokale Veranstaltungen beschränkt. Auch auf überregionaler Ebene wird der Dialog gefördert. Beispielsweise findet am 13. November 2025 in Düsseldorf eine Integrationskonferenz unter dem Titel „Demokratie in Bedrängnis – was wir tun können“ statt. Diese Veranstaltung wird vom Kommunalen Integrationszentrum organisiert und thematisiert die Herausforderungen, die durch rechtsextreme Mobilisierungen und diskriminierende Narrative entstehen. Die Konferenz wird verschiedene Perspektiven aus Wissenschaft, kommunaler Praxis und zivilgesellschaftlichem Engagement zusammenbringen.
Das Konzept der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF) wird hierbei als zentraler Bezugspunkt dienen, um strukturelle Ungleichheiten und Diskriminierungsformen zu beleuchten. Teilnehmer können sich auf einen Vortrag zur Bedeutung diskriminierungskritischer Arbeit sowie auf eine offene Diskussion freuen. Auch hier ist die Teilnahme kostenfrei, allerdings ist eine Anmeldung erforderlich.
Die Rolle der Integrationsministerkonferenz
Im Hintergrund dieser Initiativen steht die Integrationsministerkonferenz (IntMK), ein freiwilliges Gremium der Länder, das sich mit der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigt. Die IntMK koordiniert den Austausch von Informationen und Erfahrungen zwischen den Ländern und berät über länderübergreifende Angelegenheiten der Integration. Die Themen reichen von Zusammenhalt und Vielfalt bis hin zu Antidiskriminierung und Deutschförderung.
Die IntMK hat eine bedeutende Rolle in der Gestaltung der Integrationspolitik und verfolgt das Ziel, verlässliche Daten zum Stand der Integration zu erheben. Dies geschieht unter anderem durch das Integrationsmonitoring, das seit über zehn Jahren durchgeführt wird. Die Ergebnisse dieses Monitorings helfen dabei, Fortschritte und Handlungsbedarfe in der Integrationspolitik zu identifizieren.
Die anstehenden Konferenzen in Landau und Düsseldorf zeigen deutlich, wie wichtig der Dialog über Integration, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Sie bieten eine Plattform für alle, die sich für eine gerechte und offene Gesellschaft einsetzen möchten.





