Am 19. Februar 2026 erlebte die Eiskunstlaufwelt ein wahres Spektakel bei den Olympischen Winterspielen in Italien. Die 20-jährige Alysa Liu aus den Vereinigten Staaten krönte ihr Comeback mit dem Gewinn der Goldmedaille im Eiskunstlauf-Finale der Frauen. Liu, die bereits den Titel der Weltmeisterin trägt, übertraf in ihrer Kür alle Erwartungen und verbesserte sich vom dritten auf den ersten Platz. Mit einer Gesamtpunktzahl von 226,79 Punkten ließ sie die Japanerinnen Kaori Sakamoto und Ami Nakai hinter sich. Sakamoto, die am Ende Silber mit 224,90 Punkten gewann, gab bekannt, ihre Karriere nach dieser Saison zu beenden. Nakai, die mit 17 Jahren ihr olympisches Debüt gab, sicherte sich die Bronzemedaille mit 219,16 Punkten.
Die Konkurrenz war denkbar knapp: Nach dem Kurzprogramm lagen Liu, Nakai und Sakamoto innerhalb von nur 2,2 Punkten. Liu lieferte eine beeindruckende, fehlerfreie Kür zu ansteckenden Disco-Klängen ab und wurde dafür mit hohen Punktzahlen belohnt. Ihre Teamkollegin Amber Glenn, die im Kurzprogramm patzte und auf Platz 13 landete, zeigte ebenfalls eine starke Leistung in der Kür und verbesserte sich auf den fünften Platz mit 214,91 Punkten, was ihre Saisonbestleistung darstellt. Trotz dieser Steigerung blieb ihr eine Medaille jedoch verwehrt.
Julia Sauters Olympia-Premiere
In diesem spannenden Wettkampf fehlten deutsche Läuferinnen, jedoch gab es mit der in Deutschland geborenen Julia Sauter eine interessante Geschichte. Sauter, die für Rumänien an den Start ging, belegte bei ihrer Olympia-Premiere den 17. Platz mit 190,93 Punkten. Bemerkenswert ist, dass sie mit 15 Jahren aus dem deutschen Kader ausgeschlossen wurde, weil sie nicht in der Lage war, zwei verschiedene Dreifachsprünge zu zeigen. In der Kür sprang Sauter insgesamt sechs Dreifachsprünge, darunter vier verschiedene, und erzielte dabei ihre persönliche Bestleistung von 127,8 Punkten.
Ein Rückblick auf die Eiskunstlaufgeschichte
Alysa Liu ist nicht nur die erste amerikanische Eiskunstlauf-Olympiasiegerin bei den Frauen seit Sarah Hughes im Jahr 2002, sondern auch ein bedeutender Teil der Eiskunstlaufgeschichte, die bis ins Jahr 1908 zurückreicht. In dieser Zeit haben zahlreiche talentierte Athleten Medaillen errungen und das Publikum begeistert. Liu reiht sich nun in eine illustre Liste von Olympiasiegerinnen ein, die von Sonja Henie über Katarina Witt bis hin zu den jüngsten Stars reicht. Ihre beeindruckende Leistung wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben und könnte sie zu einer neuen Ikone des Eiskunstlaufs machen.
Die Olympischen Spiele 2026 werden auch als ein bedeutender Meilenstein für die Zukunft des Eiskunstlaufs in den USA und weltweit angesehen. Liu, mit ihrem Talent und ihrer Entschlossenheit, hat die Messlatte für kommende Generationen höher gelegt und wird zweifellos die Entwicklung des Sports weiter beeinflussen.
Weitere Informationen zu den Ergebnissen und der Geschichte des Eiskunstlaufs finden Sie in den Quellen: Rheinpfalz, Sportschau und Wikipedia.