In Ludwigshafen wird aktuell von mehreren Einbruchsfällen berichtet, die sowohl Anwohner als auch die Polizei auf Trab halten. Am Dienstag, dem 4. November 2025, wurde gegen 20 Uhr ein Einbruch in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in der Hartmannstraße festgestellt. Dabei entwendete der unbekannte Täter eine Arbeitsmaschine. Das Umfeld beschreibt die Person als etwa 24 Jahre alt und klein von Statur. Insbesondere auffällig war die Bekleidung des Täters: eine schwarze Jacke mit roten Streifen. Ein Zeuge beobachtete, wie der Mann das Gebäude mit dem Werkzeug in der Hand verließ. Die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Wer etwas gesehen hat, kann sich unter der Telefonnummer 0621 963-2425-0 oder per E-Mail an piludwigshafen2@polizei.rlp.de melden.

Doch dieser Vorfall ist nicht der einzige Einbruch in der letzten Zeit. Bereits einige Tage zuvor, nämlich vom 24. auf den 25. Oktober, kam es zu einem Einbruch in einem Garagenkomplex in der Steiermarkstraße. In diesem Fall wurden Werkzeuge im Wert von rund 2.000 Euro entwendet. Die Polizei ermittelt auch hier und sucht nach Zeugen, die während des Tatzeitraums von etwa 18:00 Uhr am 24. Oktober bis 10:00 Uhr am 25. Oktober Verdächtiges beobachtet haben. Die Hotline der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 lautet 0621 963-24150.

Die aktuelle Kriminalstatistik

Die steigende Zahl von Einbrüchen ist kein Einzelfall, sondern Teil eines größeren Trends, der sich seit der Corona-Pandemie abzeichnet. Laut Statista gab es im Jahr 2023 insgesamt 119.000 Diebstähle, von denen 77.800 Wohnungseinbruchdiebstähle waren. Dies stellt den höchsten Stand seit 2019 dar, obwohl die Zahlen über 50% niedriger sind als 2015. Besonders in städtischen Regionen, wie Bremen, Berlin und Hamburg, ist das Risiko für Einbrüche am höchsten. In ländlichen Gebieten ist die Situation deutlich entspannter.

So stellt sich die Aufklärungsquote für Wohnungseinbruchdiebstähle als eher gering dar. Im Jahr 2023 lag sie bei 14,9%, was besorgniserregend ist. Es zeigt sich, dass viele Tatverdächtige trotz intensiver polizeilicher Ermittlungen nicht gefasst werden. Ein weiterer Aspekt, der viele Bürger beunruhigt, ist das psychische Wohlbefinden der Opfer. Neben materiellem Schaden kann ein Einbruch auch das Gefühl der Sicherheit und Privatsphäre massiv beeinträchtigen.

Wie kann man sich schützen?

Die Polizei gibt wertvolle Tipps, wie man sich vor Einbrüchen schützen kann. Die Installation stabiler Querriegel, geprüfter Vorhängeschlösser und gut verankerter Schließbleche in Garagen kann die Sicherheit erheblich erhöhen. Außerdem ist es ratsam, Wertsachen zu registrieren oder zu markieren. Bei Verdacht auf einen Einbruch sollte man nicht zögern und sofort die 110 wählen.

Angesichts dieser Entwicklungen in Ludwigshafen ist es wichtiger denn je, wachsam zu sein und die Sicherheitsvorkehrungen im eigenen Zuhause zu überprüfen. Bleiben wir also gemeinsam aufmerksam und schützen wir unser Eigentum!