Die Vorbereitungen für die Gleiserneuerung auf der Rhein-Haardtbahn nehmen immer konkretere Formen an. Zwischen dem 11. und 26. Oktober 2025 wird die Strecke zwischen Ellerstadt-Ost und Bad Dürkheim umfangreich bearbeitet. Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) hat angekündigt, dass die Linien 4/4A und 9X in diesem Zeitraum stark eingeschränkt werden. Pendler und Anwohner in der Region müssen sich auf erhebliche Umstellungen einstellen, da die Arbeiten zwingend erforderlich sind, um die Betriebssicherheit und die langfristige Modernisierung der Infrastruktur zu gewährleisten. Dies berichtet Metropoljournal.
Die Gleisbauarbeiten unterteilen sich in zwei Phasen. In der ersten Phase, vom 11. bis 19. Oktober 2025, wird die Verbindung zwischen Waldfriedhof/Käfertaler Wald und Ellerstadt Ost aufrechterhalten. Allerdings wird es einen Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Maxdorf und dem Bad Dürkheimer Bahnhof geben. Hierbei fallen Haltepunkte weg, darunter Ellerstadt West und Bad Dürkheim Ost, was die Anfahrt signifikanter Haltestellen erschwert. Am 12. Oktober kommt es außerdem zu einem vorübergehenden Halt an Fußgönheim Bahnhofstraße und Ellerstadt Kreissparkasse zwischen 12 und 17 Uhr aufgrund der Kerwe, wie Die Rheinpfalz berichtet.
Phase 2 und wichtige Informationen für Fahrgäste
In der zweiten Phase, vom 20. bis 26. Oktober 2025, wird die Linie 4/4A nur bis zur Haltestelle Oggersheim Comeniusstraße verkehren. Auch hier wird der SEV zwischen dieser Haltestelle und dem Bad Dürkheimer Bahnhof eingerichtet. Betroffene Haltepunkte in dieser Phase sind unter anderem Ruchheim Bahnhof und Maxdorf, während die Linie 9X ganz eingestellt wird. Die rnv empfiehlt Fahrgästen, die aktuellen Fahrpläne sowie Anschlusszeiten vor Fahrtantritt zu überprüfen, da mit verlängerten Fahrzeiten während der Bauarbeiten zu rechnen ist.
Diese umfassenden Baumaßnahmen sind Teil einer größeren Initiative zur Sanierung maroder Bahnstrecken und sogenannten Zukunftsbahnhöfen. Wie auf Tagesschau erläutert, plant die Bundesregierung Investitionen von 166 Milliarden Euro in die Infrastruktur bis 2029, wobei rund 107 Milliarden Euro in die Schiene fließen sollen. Dies soll dazu führen, dass die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit langfristig verbessert werden – essentielle Aspekte für Pendler und Reisende in der Region.
Die Verantwortlichen hoffen, die Bauarbeiten pünktlich bis Ende Oktober 2025 abzuschließen. Damit stehen allen Beteiligten Herausforderungen bevor, die jedoch auf lange Sicht den Komfort und die Sicherheit des Bahnverkehrs erhöhen sollen.