Nach der spannenden Partie in der WIRmachenDruck-Arena in Aspach ging der SV Waldhof Mannheim am 25. Spieltag der Dritten Liga mit 1:3 gegen den VfB Stuttgart II als Verlierer vom Platz. Damit musste das Team von Trainer Luc Holtz die erste Niederlage nach drei ungeschlagenen Spielen hinnehmen. Einmal mehr zeigte sich, dass jeder Punktgewinn in dieser Liga hart erkämpft werden muss, und die Waldhof-Anhänger hatten sich viel vorgenommen, immerhin waren über 1500 von ihnen zum Auswärtsspiel angereist.
Bereits nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit waren die Mannheimer Hintermannschaft gefordert, als sie gleich drei Treffer der Stuttgarter hinnehmen mussten. Der Spielverlauf war geprägt von einer dominanten Leistung der Schwaben, die einen druckvollen Beginn zeigten. Noah Darvich eröffnete den Torreigen in der 19. Minute und baute die Führung durch seine beiden weiteren Tore in der 41. und 44. Minute zur Halftime auf 3:0 aus. Trotz eines entreißenden Auftritts von Torhüter Thijmen Nijhuis, der einen Fehler bei einer Chance von Nicolas Sessa (12. Minute) machte, ließ die Mannschaft wenig zu und blieb offensiv oft blass.
Die zweite Halbzeit und der Ehrentreffer
In der zweiten Halbzeit präsentierte sich Waldhof Mannheim jedoch verbessert. Der Schwung verpuffte allerdings schnell, als Darvich in der 61. Minute eine große Chance vergab. Das Team setzte dennoch nach und kämpfte um den Anschluss, was schließlich in der 73. Minute durch Felix Lohkemper gelang. Sein Treffer nach einem präzisen Querpass von Ogbemudia war nicht nur wichtig für die Moral, sondern auch sein zehntes Saisontor.
Das Ergebnis rückt die Stuttgarter näher an Mannheim heran, die nun nur noch einen Punkt Vorsprung vor dem VfB haben. Stuttgart feierte seinen zweiten Sieg im Jahr 2026 und verdiente sich nach einem sehr starken Auftritt die drei Punkte. Entscheidende Fußtritte setzten die Mannheimer in dieser Partie nicht um, obwohl sie offensiv wenigstens phasenweise Land gewannen.
Der Weg nach vorne: Blick auf die kommenden Spiele
Das nächste große Ziel für Waldhof Mannheim wird nun das Spiel gegen die Alemannia aus Aachen am 1. März sein. Dabei erwartet Trainer Holtz eine deutliche Leistungssteigerung, um auf die zuletzt gezeigten positiven Ergebnisse, wie zwei Siege gegen Köln und Ulm und ein Unentschieden gegen Cottbus, aufbauen zu können. Zuvor wird es jedoch eine genaue Analyse des Stuttgart-Spiels benötigen, um die notwendigen Anpassungen vorzunehmen – auch die vier gesperrten Spieler, darunter Niklas Hoffmann und Janne Sietan, gilt es zu ersetzen.
Abgerundet wird die Saison mit einem weiteren Highlight: Am 4. März trifft Waldhof auf Rot-Weiss Essen, das alles andere als einfach wird. Spieler wie Justin Diehl und Orestis Kiomourtzoglou sind aufgrund von Verletzungen, die das Team arg schwächen, nicht im Kader. Ein weiterer Blick auf die Verletztenliste zeigt zahlreiche Spieler, die der Mannschaft abgehen, was die schwierige Situation nicht einfacher gestaltet. Transfermarkt listet aktuell mehr als 20 Spieler mit Verletzungen.
Die kommenden Wochen werden für Mannheim entscheidend sein, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Ein schneller Umstieg von der Niederlage zum nächsten Erfolg muss nun gelingen, denn in dieser Liga wird jedes Spiel zur Herausforderung. Die Fans hoffen auf eine positive Resonanz im Heimspiel gegen Aachen.





