Was für ein spannender Abend in der Bundesliga! Am 29. Spieltag setzte der SC Freiburg seine Erfolgsserie fort und holte sich einen knappen 1:0-Sieg gegen den FSV Mainz 05. Dieses Ergebnis festigte die Position der Freiburger auf Platz 8 der Tabelle, während sie weiterhin zwei Punkte hinter Eintracht Frankfurt liegen. Aber der Reihe nach.
In der ersten Halbzeit war zunächst Sparflamme angesagt. Hofentlichkeiten in Form von Chancen blieben Mangelware. Lediglich Stefan Posch ließ in der 27. Minute mit einem Pfostenschuss aufhorchen. Der FSV Mainz 05 hätte mit einem Sieg bis auf einen Punkt an Freiburg heranrücken können, aber die Defensive der Freiburger stand stabil. Keeper Daniel Batz wusste die wenigen Möglichkeiten der Mainz-Angreifer immer wieder zu entschärfen.
Ein Kopfball entscheidet das Spiel
Der entscheidende Moment der Partie kam kurz nach der Halbzeitpause. Lucas Höler, der Spieler des Spiels, erzielte in der 47. Minute per Kopfball das einzige Tor der Begegnung, vorbereitet von Matthias Ginter. Unmittelbar nach einem langen Einwurf und einer genialen Hacken-Vorlage war Höler zur Stelle und brachte den Ball im Netz unter. Sein Tor, das mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 11 Prozent gefallen ist, stellte Freiburg auf die Siegesstraße.
Die Reaktion von Mainz ließ nicht lange auf sich warten, das Team drängte nach dem Rückstand auf den Ausgleich. Aber trotz einiger vielversprechender Chancen, unter anderem durch Dominik Kohr und Silvan Widmer, war es erneut Batz, der ohne Fehler blieb und den Anschlusstreffer verhinderte.
In der Schlussphase setzte Mainz alles auf eine Karte, doch Freiburgs Verteidigung hielt stand und ließ keinen weiteren Treffer zu. Am Ende vergab Armindo Sieb in der Nachspielzeit die letzte Möglichkeit zum Ausgleich, was den Schlusspfiff besiegelte.
Statistiken und weitere Highlights
Die Match Facts zeigen, dass es für Mainz trotz einer erwarteten Überlegenheit nicht zu einem Treffer reichte. Die xGoals lagen bei 0,76 für Mainz und 0,5 für Freiburg. Stefan Posch war mit dem schnellsten Lauf von 34,07 km/h der schnellste Spieler des Spiels. Lucas Höler sicherte sich den Titel „Man of the Match“ dank seiner hervorragenden Laufleistung von 11,7 km.
Die defensive Stärke von Freiburg machte den Unterschied in dieser Begegnung. Auch nach einer Verletzungspause von sieben Wochen war Nadiem Amiri endlich wieder im Kader von Mainz, konnte jedoch keinen entscheidenden Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen.
Schiedsrichter Felix Zwayer zeigte insgesamt fünf Gelbe Karten, was für einen harten, aber fairen Kampf auf dem Platz spricht.
Mit diesem Sieg hat Freiburg einen weiteren Schritt in Richtung einer soliden Platzierung in der Liga gemacht, während Mainz weiterhin darauf hofft, in den kommenden Spielen wieder erfolgreicher zu sein. Für die Fans bleibt es spannend, wie sich die Situation in den letzten Partien der Saison entwickeln wird.
Für weitere Informationen, die kompletten Aufstellungen und Spielberichte können die Leser gerne die Artikel bei ZDF und Bundesliga.com nachlesen. Statistiken sind auf bundesliga-statistik.de zu finden.