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Am 4. März 2026 wurde das Richtfest für das neue Forschungsgebäude HI-TRON in Mainz gefeiert. Dieses bedeutende Ereignis markiert das Ende der Rohbauarbeiten, und der Innenausbau des Instituts, das auf dem Areal der Universitätsmedizin Mainz entsteht, schreitet voran. HI-TRON stellt eine Kooperation zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), der TRON gGmbH, der Universitätsmedizin Mainz und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) dar. Ziel der Forschung im HI-TRON ist die Entwicklung neuer Strategien zur Krebsbekämpfung mithilfe des körpereigenen Immunsystems.

Das neue Gebäude am Killianweg wird insgesamt rund 33 Millionen Euro kosten, wovon die Finanzierung großteils von Rheinland-Pfalz getragen wird. Ab 2028 sollen dort über 100 Wissenschaftler arbeiten, die gemeinsam daran forschen, wie das Immunsystem effektiver gegen Krebs eingesetzt werden kann. Minister Clemens Hoch betonte während der Feier die immense Bedeutung der Krebsforschung in Mainz. Auch der Oberbürgermeister Nino Haase hob die Entwicklung Mainzs zu einem internationalen Zentrum im Kampf gegen Krebs hervor.

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Innovative Forschung und modernste Architektur

Das von Henn-Architekten entworfene Gebäude umfasst eine Fläche von 2.300 m² für Büros und Labore und strebt eine DGNB-Zertifizierung der Stufe Gold an. Um die Nachhaltigkeit zu fördern, wird CO2-reduzierter Beton verwendet. Gläserne Brücken zwischen den Labor- und Bürogebäuden sollen zudem den Austausch und die Kommunikation unter den Forschern fördern.

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Im HI-TRON arbeiten bereits Einrichtungen wie das Paul-Klein-Zentrum für Immunintervention und das Neuroimaging Center. Ein zentraler Fokus der Forschung liegt auf Immuntherapien, insbesondere auf mRNA-Impfungen, die vielversprechende Ansätze zur Bekämpfung von Tumoren bieten. Aktuell sind solche Impfstoffe zwar noch nicht zugelassen, doch die Entwicklungen versprechen große Fortschritte im Kampf gegen Krebs. Zudem werden innovative Lösungen wie tumorspezifische Impfungen und intelligente Therapiekombinationen angestrebt.

Ein Hub für Biotechnologie in Mainz

Zusätzlich zu HI-TRON plant die Stadt Mainz den Aufbau eines Biotech-Campus zwischen Stadion, Hochschule und Europakreisel, was eine städtische Priorität darstellt. Diese Initiative soll in Zusammenarbeit mit Biotechnologieunternehmen und der Universitätsmedizin realisiert werden. Die Bedeutung dieser Entwicklungen wird auch von Georg Krausch, dem Präsidenten der Gutenberg-Universität, hervorgehoben, der von einer Zunahme bedeutender Forschungsadressen in Mainz spricht.

Die Vision, Mainz als dynamischstes Zentrum für Krebsforschung zu etablieren, wird durch die Errichtung eines neuen Laborgebäudes von Biontech SE am Augustusplatz weiter gestärkt. Auch hier wird der Austausch zwischen Forschung und Praxis gefördert, was letztlich der Bekämpfung von Krebs zugutekommt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das HI-TRON nicht nur ein bauliches, sondern auch ein wissenschaftliches Meilensteinprojekt darstellt, das die Weichen für die Zukunft der Krebsforschung in der Region stellt. Das Engagement und die Zusammenarbeit der zahlreichen Institutionen zeigen, dass Mainz auf einem vielversprechenden Weg ist, ein führendes Zentrum im internationalen Kampf gegen Krebs zu werden. Weitere Informationen zu diesem spannenden Projekt finden Sie in den Berichten der FAZ sowie auf uni-heute.de.