In den letzten Tagen gab es in Köln einige besorgniserregende Überfälle, die die Sicherheitslage in der Stadt in den Fokus rücken. Am Sonntagabend, dem 8. Februar 2026, wurden ein Ehepaar in Köln-Fühlingen Opfer eines brutalen Überfalls. Gegen 23:50 Uhr drangen drei maskierte Männer mit Sturmhauben durch die offene Haustür in ihr Einfamilienhaus in der Kriegerhofstraße ein. Der 33-jährige Ehemann und ein 38-jähriger Freund der Familie wurden dabei bewusstlos geschlagen. Die Täter entwendeten wertvollen Schmuck und teure Handtaschen, bevor sie in einem weißen VW Golf in Richtung Chorweiler-Nord flüchteten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und fragt nach verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Umgebung vor 23:45 Uhr. Hinweise können an das Kriminalkommissariat 14 unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de gegeben werden. Weitere Informationen zu diesem Vorfall findet man in einem Artikel von blick-aktuell.de.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich erst vor wenigen Monaten, am 19. Oktober 2025, in der Kölner Innenstadt, als ein 26-jähriger Tourist überfallen wurde. Der Tourist hatte zuvor die beiden Täter nach dem Weg gefragt und wurde daraufhin in eine abgelegene Ecke der Straße „Am Domhof“ gelockt. Dort wurde er mit Pfefferspray und Fäusten sowie einem Schlagstock angegriffen und sein Portemonnaie entwendet. Ein mutiger Zeuge half, einen der Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten, während die Komplizen entkommen konnten. Die Polizei sucht auch hier nach weiteren Zeugen, die Hinweise zu den flüchtigen Tätern geben können. Weitere Details zu diesem Vorfall finden sich in einem Artikel von bild.de.
Kriminalstatistik und Trends in Köln
Die jüngsten Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die allgemeine Sicherheitslage in Köln. Laut der Kriminalstatistik, die am 12. März 2025 veröffentlicht wurde, ist die Gesamtkriminalität in Köln im Jahr 2024 um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dennoch gab es einen signifikanten Anstieg bei Wohnungseinbrüchen um 24,7 Prozent sowie einen Anstieg bei Tageswohnungseinbrüchen um 37,5 Prozent. Besonders auffällig ist, dass die Gewaltkriminalität gemischte Entwicklungen zeigt: Während die Zahl der Raubüberfälle insgesamt leicht rückläufig ist, stieg der Straßenraub um 7,1 Prozent. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Sicherheit in bestimmten Bereichen der Stadt, insbesondere in Bezug auf Raubüberfälle, nach wie vor ein großes Anliegen darstellt. Weitere Informationen zur Kriminalstatistik können unter t-online.de nachgelesen werden.
Die Kölner Polizei hat die Bürger aufgefordert, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden. Es bleibt zu hoffen, dass durch verstärkte Maßnahmen und die Zusammenarbeit der Bürger die Sicherheitslage in der Stadt nachhaltig verbessert werden kann.