In Deutschland finden im Februar 2026 zahlreiche Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, Hass und Antisemitismus statt. Diese Proteste sind Teil einer breiten Bewegung für Demokratie und Toleranz. Die Veranstaltungen umfassen nicht nur Demos, sondern auch Workshops, Lesungen, Gesprächsrunden und Vorträge in verschiedenen Bundesländern. Alle Termine werden kontinuierlich aktualisiert, Änderungen sind vorbehalten. Die Demonstrationen sind eine Reaktion auf die zunehmende Demokratiefeindlichkeit und die wachsende Präsenz der AfD, die in aktuellen Umfragen teils bis zu 40 % erreicht, insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern (siehe News.de).

Die Demonstrationen beginnen bereits im Januar 2026 und dauern täglich bundesweit an. Wichtige Träger dieser Protestwelle sind unter anderem der DGB, ver.di, Kirchen sowie lokale Bündnisse und Initiativen wie „Aufstehen gegen Rassismus“. Diese Mobilisierung wird durch die anstehenden Landtagswahlen in sechs Bundesländern verstärkt. Die Proteste zielen darauf ab, ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und die AfD zu setzen und die demokratischen Werte der Gesellschaft zu verteidigen (siehe Rathausnachrichten).

Termine und Orte der Demos

Die Proteste sind über ganz Deutschland verteilt, und die geplanten Termine sind vielfältig. In Sinsheim (NRW) findet vom 02. bis 06. Februar 2026 eine Woche für Demokratie und Toleranz statt. Am 04. Februar wird dort die Veranstaltung „Nicht neutral!“ um 18:30 Uhr durchgeführt. In Baden-Württemberg sind unter anderem am 02. Februar in Sinsheim und am 06. Februar in Stuttgart Demos geplant. In Berlin wird am 01. Februar um 16:00 Uhr am Bebelplatz protestiert. Diese Auflistung ist nur ein kleiner Teil der vielen Veranstaltungen, die in den nächsten Wochen stattfinden werden, darunter auch in Städten wie Gera, Görlitz und Hamburg (siehe News.de).

Hintergrund und gesellschaftliche Relevanz

Die aktuellen Demonstrationen sind ein Zeichen der Zivilgesellschaft, die sich gegen die wachsende Bedrohung durch rechtsextreme Ideologien und die damit verbundene Gewalt engagiert. Laut dem Verfassungsschutz hat sich das Personenpotenzial der gewaltorientierten Rechtsextremisten auf rund 15.300 erhöht, während die Zahl rechtsextremistischer Straftaten im Jahr 2024 um 47,4 % auf 37.835 gestiegen ist (siehe Verfassungsschutz). Diese alarmierenden Statistiken verdeutlichen, wie wichtig es ist, sich aktiv gegen solche Tendenzen zu wehren.

Die anstehenden Landtagswahlen in mehreren Bundesländern, wie beispielsweise in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt, könnten die politische Landschaft entscheidend beeinflussen. Daher ist die Mobilisierung für Demokratie und gegen Rassismus von großer Bedeutung, um ein starkes Zeichen für eine pluralistische Gesellschaft zu setzen (siehe Rathausnachrichten). Die Vielfalt der Protestveranstaltungen und die breite Unterstützung durch verschiedene gesellschaftliche Gruppen zeigen, dass die Menschen bereit sind, für ihre Werte einzutreten und sich gegen jede Form von Extremismus zu stellen.