In Pirmasens, wo der Verkehr ständig von der Polizei überwacht wird, stehen Autofahrer heute, am 3. März 2026, vor einer besonderen Herausforderung. In der Turnstraße, mit einem festgesetzten Tempolimit von 50 km/h, könnte es für den ein oder anderen schnell eine unangenehme Überraschung geben. Denn aktuelle Meldungen besagen, dass hier seit 15:02 Uhr ein Blitzer aktiv ist. Die Alarmglocken sollten läuten, denn überhöhte Geschwindigkeit kann teuer werden – und das nicht nur in Bezug auf das Bußgeld. Wie news.de berichtet, sind temporäre Geschwindigkeitsmessungen in der gesamten Umgebung zu erwarten.
Was bedeutet das für die Autofahrer? Ein fahrlässiger Umgang mit dem Gaspedal kann schnell zu Strafen führen. Ein Blick auf den Bußgeldkatalog zeigt, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht ohne Konsequenzen bleiben. Ab 21 km/h zu viel auf dem Tacho gibt es bereits Punkte in Flensburg, und bei wiederholten Übertretungen droht sogar ein Fahrverbot. Die Bußgeld-Novelle von 2021 hat die Strafen verschärft, sodass man gut beraten ist, stets die Geschwindigkeit im Auge zu behalten. Bussgeldexperte hat dazu eine Liste aktualisiert, die die Strafen genau aufschlüsselt.
Die Strafen im Detail
Der Bußgeldkatalog 2026 ist eindeutig und kennt keine Gnade bei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Hier eine Übersicht der Strafen:
- Bis 10 km/h: 20€ – keine Punkte
- 11 – 15 km/h: 40€ – keine Punkte
- 16 – 20 km/h: 60€ – keine Punkte
- 21 – 25 km/h: 100€ – 1 Punkt
- 26 – 30 km/h: 150€ – 1 Punkt, 1 Monat Fahrverbot
- 31 – 40 km/h: 200€ – 1 Punkt, 1 Monat Fahrverbot
- 41 – 50 km/h: 320€ – 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- 51 – 60 km/h: 480€ – 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- 61 – 70 km/h: 600€ – 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
- Über 70 km/h: 700€ – 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
Es ist offensichtlich, dass eine kleine Nachlässigkeit erhebliche finanzielle und rechtliche Folgen haben kann.
Messfehler und rechtliche Schritte
Wie aus verschiedenen Quellen hervorgeht, sind Messgeräte nicht unfehlbar. Der Bußgeldkatalog hat eine alarmierende Statistik ausgegraben: Rund 56% der Geschwindigkeitsmessungen sind fehlerhaft. Das bedeutet, dass sie in vielen Fällen auch nicht richtig angefochten werden können. Autofahrer, die sich ungerecht behandelt fühlen, sollten wissen, dass Einsprüche durchaus sinnvoll sind und auch kostenlos geprüft werden können.
Die Überprüfung durch einen Verkehrsrechtsexperten kann sich als klug erweisen, insbesondere wenn man die häufigen Messfehler und ungenauen Beweisführungen in Betracht zieht. Wer genau aufpasst und gegebenenfalls rechtliche Schritte einleitet, kann in vielen Fällen sogar eine Reduzierung oder gar Annullierung des Bußgeldes erreichen.