RSG-Bundesliga in Pirmasens: Weltklasse trifft auf lokale Rivalität!
Bundesliga-Wettkampf der rhythmischen Sportgymnastik in Pirmasens am 9. November 2025 mit Top-Athletinnen und lokaler Konkurrenz.

RSG-Bundesliga in Pirmasens: Weltklasse trifft auf lokale Rivalität!
Am kommenden Samstag, den 9. November 2025, wird die Wasgauhalle in Pirmasens zur Bühne für ein außergewöhnliches Event: einen Bundesliga-Wettkampf der rhythmischen Sportgymnastik. Die Veranstaltung verspricht hochkarätige Teilnehmerinnen, darunter die Team-Weltmeisterin Anastasia Simakova vom TSV Schmiden sowie die Medaillengewinnerinnen der kürzlich stattgefundenen Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro.
Doch nicht alle Zuschauerplätze sind bereits belegt. Es bleibt abzuwarten, wie viele Fans die Gelegenheit nutzen, um die herausragenden Athletinnen zu unterstützen. Besonders im Hinblick auf die gleichzeitige Showtime des Pfälzer Turnerbunds in Rodalben könnte das Interesse vor Ort gemindert werden. Eine unnötige Konkurrenz, die die Zuschauerzahlen beeinträchtigen könnte, wie die Rheinpfalz berichtet.
Glanzlichter aus Rio
Woher kommen diese tollen Teilnehmerinnen? Ein Blick nach Rio de Janeiro zeigt, dass die Leistungen dort schlichtweg bemerkenswert waren. Die 18-jährige Darja Varfolomeev vom TSV Schmiden konnte bei den Weltmeisterschaften die Goldmedaille im Mehrkampf sowie in den Gerätefinals mit Ball, Keulen und Band gewinnen. Damit komplettierte sie ihren Titel-Hattrick mit insgesamt drei Goldmedaillen. Lediglich im Reifenfinale, wo sie auf Platz fünf landete, hatte sie nicht ganz ihren besten Tag. An dieser Erfolgswelle nahm auch ihre Kameradin Anastasia Simakova teil, die im Rahmen ihres WM-Debüts wohl überraschend die Bronze-Medaille holte.
Die feierliche Siegerehrung verlief nicht ganz reibungslos, als zunächst versehentlich die georgische Hymne gespielt wurde, bevor die deutsche Hymne die Goldmedaille der Varfolomeev ehrte. Diese ärgerliche Panne ist der einzige Schönheitsfehler in einem ansonsten strahlenden Auftritt, der international für Aufsehen sorgt. Details zu den Wettkämpfen und den sportlichen Leistungen der Athletinnen sind zur Genüge dokumentiert, unter anderem auf deutsche-turnliga.de.
Tradition und Zukunft der Sportgymnastik
Die Weltmeisterschaften der rhythmischen Sportgymnastik ziehen seit Jahrzehnten die besten Athletinnen an. Erfahrung und Talent, gepaart mit harter Arbeit, machen diese Veranstaltungen zu einer Plattform für zukünftige Stars im Bereich der gymnastischen Disziplinen. Die Historie reicht bis ins Jahr 1963 zurück, und seitdem haben Nationen wie die Sowjetunion und Bulgarien das Podest dominierend geprägt, wie auch die Wikipedia dokumentiert. Die Rückkehr der Konkurrenz in Pirmasens könnte ein neuer Schritt in eine erfolgreiche Zukunft für diesen Sport in Deutschland sein.
So bleibt abzuwarten, wie viele Fans den Samstag zur Feier der rhythmischen Sportgymnastik nutzen werden. Das Event in Pirmasens hat das Zeug dazu, ein voller Erfolg zu werden – sowohl für die Athleten als auch für das Publikum.