Die Oberliga-Frauen des TV Hauenstein stehen derzeit unter Druck und das nicht ohne Grund. Beim letzten Heimspiel gegen die TSG Mainz-Bretzenheim III mussten sie sich mit 18:26 geschlagen geben. Damit bleibt der TV Hauenstein in seinen Heimspielen zum dritten Mal in Folge unter der kritischen 20-Tore-Marke. Laut Rheinpfalz gibt es Anzeichen, dass die aktuelle Mannschaft nicht in der Lage ist, dem Niveau der Oberliga standzuhalten. Der Kader ist bereits stark dezimiert, was sich in den letzten Spielen vor allem bemerkbar macht.
Die Situation wurde nicht erleichtert durch die Abwesenheit von Trainer Kevin Hauck und Spielerin Johanna Klein, die beide aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen konnten. Während des Spiels war Nele Schwögler aktiv, doch die junge Spielerin Naomi Ferkah musste im Verlauf der Partie vom Feld getragen werden, was die bereits angespannte Lage weiter verschärfte.
Rückblick auf die letzten Spiele
Vor diesem Sieg erzielte der TV Hauenstein einen wichtigen 32:23 Erfolg gegen die Südpfalztiger 2, der den Klassenerhalt in der Oberliga sicherte. In diesem Spiel brachte Nele Schwögler ihr Team durch ihr erstes Tor sogar eine Kiste Bier als Belohnung mit. Trotz eines umkämpften Matches beim VTV Mundenheim 2, welches in einem knappen 25:26 Sieg mündete, scheint die Mannschaft momentan mit Herausforderungen zu kämpfen.
Der Weg nach vorn
Die anhaltenden Schwierigkeiten in den letzten Begegnungen werfen Fragen über die Zukunft des Teams auf. Auch die Heimspiel-Niederlage gegen den SV Bornheim, die mit 24:36 endete, zeigte, dass es an der Zeit ist, einen neuen Plan zu erarbeiten. Dieses Spiel startete vielversprechend, als Hauenstein zur Halbzeit mit 18:7 in Führung lag. Doch die zweite Hälfte verlief nicht wie gewünscht, was weitere Bedenken hinsichtlich der Teamentwicklung aufwirft.
Ein Lichtblick könnte das anstehende Saisonabschlussspiel am 5. April 2025 gegen den TV Wörth sein. Für Fans gibt es vor der Partie einen Sektempfang, und nach dem Spiel wird eine Saisonabschlussparty mit Aperolbar geboten. Ein guter Abschluss der Saison könnte vielleicht auch positive Impulse für die kommende Spielzeit geben.
Die Entwicklung des Teams wird insbesondere in der kommenden Saison genau beobachtet werden, wobei die Verantwortung auf den Schultern des Trainerteams und den aktiven Spielerinnen lastet. Ein bisschen Glück könnte ebenfalls nicht schaden, um in der Oberliga mithalten zu können und sich von den letzten Niederlagen zu erholen.