Glasfaserausbau in Altena gestoppt: Insolvenz bringt Chaos!
Insolvenz von Phoenix Engineering stoppt Glasfaserausbau in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde, betroffen sind 2,6 Millionen Euro im Rhein-Lahn-Kreis.

Glasfaserausbau in Altena gestoppt: Insolvenz bringt Chaos!
In Altena und Nachrodt-Wiblingwerde herrscht derzeit das totale Chaos beim Glasfaserausbau. Die Insolvenz des Subunternehmens Phoenix Engineering GmbH hat die Arbeiten abrupt gestoppt. Vorläufiger Insolvenzverwalter Dr. Jörg Gollnick versucht, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren, doch die Verunsicherung unter den Beschäftigten, Subunternehmern und Vermietern wächst come-on.de.
Seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens im September 2025 bleibt es unklar, wie es mit den Baustellen weitergehen soll. Nicht nur die Arbeiten sind ruhend gestellt, sondern auch über 2,6 Millionen Euro an offenen Verbindlichkeiten im Rhein-Lahn-Kreis sorgen für Unmut unter den Subunternehmern. Baubetriebshofleiter Robert Groppe äußert bereits seine Zweifel, ob die Arbeiten je wieder fortgeführt werden können. „Pures Dilettantentum“, nennt er die Situation, die die Sicherheitslage auf den Baustellen zusätzlich gefährdet ben-kurier.de.
Die Auswirkungen der Insolvenz
Die Insolvenz von Phoenix Engineering betrifft nicht nur die Baustellen in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde, sondern hat auch weitreichende Folgen für die rund 320 Beschäftigten. Die Maßnahmen zur Sicherung der Löhne bis Oktober 2025 lassen die Sorgen um Mietschulden und ausstehende Zahlungen noch verstörender erscheinen. Zusätzliche Schwierigkeiten entstehen durch unklare Kommunikationswege zu den Banken, die oft keine Vorfinanzierung für die Gehälter der ausländischen Beschäftigten bieten. Diese sind in vielen Fällen von der Situation besonders hart betroffen, da sie mit Mietschulden und ohne Einkommen dastehen ben-kurier.de.
„Unsere Grüne Glasfaser“ (UGG), der Hauptauftraggeber von Phoenix Engineering, hat die Situation evaluiert und versucht, die Baustellen mit anderen Unternehmen fortzuführen. Leider gibt es für Altena noch keine Informationen über mögliche Nachfolgeunternehmen. In Nachrodt-Wiblingwerde sollen vorhandene Gräben vor dem Winter durch lokale Tiefbauer geschlossen werden, um die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten. Im Gegensatz dazu hat UGG keine direkten Bindungen an die Behörden, was den Fortschritt bei den öffentlich geförderten Ausbaumöglichkeiten zusätzlich erschwert come-on.de.
Offene Fragen und ungewisse Zukunft
Die massive wirtschaftliche Schieflage von Phoenix Engineering wirft viele Fragen auf – sowohl über den aktuellen Stand des Glasfaserausbaus als auch über strukturelle Probleme in der Branche. Geschäftsführerin Ilias Lekas hebt hervor, dass es die Absicht zur Gesamtsanierung gibt, doch die Realität sieht anders aus. Die unzähligen Berichte über nicht eingehaltene Zahlungspläne und die wiederholten Streiks der Mitarbeiter sprechen eine deutliche Sprache. Betroffene Subunternehmer berichten von einem Schaden in Höhe von rund drei Millionen Euro ben-kurier.de.
Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen schnellstmöglich Lösungen finden, um die Arbeiten in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde wieder ins Laufen zu bringen und damit nicht nur die verunsicherten Beschäftigten, sondern auch die örtliche Infrastruktur zu unterstützen. Bis dahin bleibt die Situation angespannt und die Anwohner blicken mit einer Mischung aus Hoffnung und Skepsis auf die Entwicklungen, die jeder dieser Baustellen umgeben come-on.de sowie ben-kurier.de.