In Rheinland-Pfalz hat die Landtagswahl für stürmische Veränderungen gesorgt, insbesondere in und um Ludwigshafen. Die CDU kann sich über einen beachtlichen Sieg freuen: Sie stellt künftig 14 von 18 direkt gewählten Abgeordneten im Landtag. Ein klarer Fingerzeig, dass die Beliebtheit der oppositionellen SPD in der Region schwindet. Diese verlor nicht nur ihre Hochburg in Ludwigshafen, sondern musste auch die beiden Wahlkreise, die zuvor in ihrer Hand waren, an die CDU abgeben. Die Rheinpfalz berichtet, dass der Abend des Wahlsiegs für die CDU mit Feierlichkeiten im Wilhelm-Hack-Museum zu einem ganz besonderen wurde.
An der Spitze dieser Erfolge steht Raymond Höptner, der als Direktkandidat im Wahlkreis Ludwigshafen I ins Rennen gegangen ist. Der überraschende Wahlsieg wurde um 20:19 Uhr bekanntgegeben, und Höptner zeigte sich bei der Verkündung über sein Ergebnis sichtbar erfreut. Auch seine Mitstreiter hatten Grund zur Freude: Die CDU gewann in beiden Wahlkreisen von Ludwigshafen, konkret im Wahlkreis 36 gegen die SPD-Kandidatin Beatrice Wiesner und im Wahlkreis 37 gegen Gregory Scholz von der SPD, der sein Direktmandat verlor. Berichtet SWR, dass die CDU-Kandidatin Marion Schneid im Wahlkreis 37 mit einem denkbar knappen Ergebnis von 28,8% gewann – nur 35 Stimmen trennen sie von Scholz, der 28,7% erhielt.
Die Wahlergebnisse im Detail
Die Wahl brachte auch für andere Parteien Überraschungen und Rückgänge. Die AfD ist ebenfalls stark im Parlament vertreten und hat sich in der Region positioniert. Es gab eine Vielzahl von neu gewählten Abgeordneten, darunter auch Lea Marie Heidbreder von den Grünen aus Landau und Eugen Ziegler von der AfD aus dem Wahlkreis Südliche Weinstraße. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Pforten zum neuen Landtag durch die CDU weit geöffnet wurden.
| Wahlkreis | Gewinner | Ergebnis (%) |
|---|---|---|
| Ludwigshafen I | Raymond Höptner (CDU) | erfolgreich |
| Ludwigshafen II | Marion Schneid (CDU) | 28,8% |
| Germersheim | Tobias Baumgärtner (CDU) | 28,6% |
| Frankenthal | Christian Baldauf (CDU) | erfolgreich |
In dieser neuen politischen Landschaft überrascht es nicht, dass auch die bereits sitzenden Abgeordneten wie Ministerpräsident Alexander Schweitzer von der SPD ihr Mandat behalten konnten, jedoch nicht mehr in der Rolle des Ministers wirken. Die politischen Positionen sind klar verteilt, und der Wahlausgang macht deutlich, dass die CDU in der Vorder- und Südpfalz jetzt das Sagen hat.




