Heute ist der 12.03.2026. Im Vorfeld der rheinland-pfälzischen Landtagswahl am 22. März gibt es bereits erste Aktivitäten, die die Bürgerinnen und Bürger der Region mobilisieren. Ein Highlight dieses Wochenendes wird der Besuch von Gordon Schnieder, dem CDU-Spitzenkandidaten, im Wahlkreis Speyer sein. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Michael Wagner startet Schnieder seinen Besuch am Samstag, dem 14. März, um 8.30 Uhr mit einem Pfälzer Frühstück im Zehnthaus in Römerberg (Berghäuser Straße 50).

Diese Veranstaltung bietet nicht nur Parteimitgliedern, sondern auch interessierten Bürgern die Gelegenheit, mit Schnieder ins Gespräch zu kommen. Um 10 Uhr steht eine Ortsbegehung am Bahnübergang Berghausen (Dudenhofer Straße) auf dem Programm. Hier werden wichtige Themen wie die Bahnunterführung und die Ortsumgehung erörtert. Der Besuch endet gegen 11 Uhr mit einem Bürgergespräch am CDU-Stand vor dem Altpörtel in Speyer. Weitere Informationen zu diesem Besuch finden Sie in dem Artikel von der Rheinpfalz.

Wahlkampf im Fokus

Der Wahlkampf in Rheinland-Pfalz ist in vollem Gange und wird durch ein spannendes TV-Duell zwischen Gordon Schnieder und dem Amtsinhaber Alexander Schweitzer (SPD) geprägt. Schnieder, der auch CDU-Landesvorsitzender ist, möchte die SPD-Regierung ablösen, die seit zehn Jahren in einer Ampelkoalition regiert. In den aktuellen Umfragen zeigt die CDU eine führende Position, und eine mögliche Koalition nach der Wahl wird bereits diskutiert.

Ein zentrales Thema im Wahlkampf ist die Bildung, in die 25% des Landeshaushalts fließen. Während Schnieder Videoüberwachung an Schulen mit Gewaltproblemen fordert, setzt Schweitzer auf Investitionen in die Schulsozialarbeit. Beide Kandidaten kritisieren zudem die gestiegenen Spritpreise als „Abzocke“ und fordern kartellrechtliche Überprüfungen.

Politische Kontroversen

Ein weiteres heißes Thema ist die Finanzierung der Kommunen, die Schnieder seit 30 Jahren als unterfinanziert sieht. Schweitzer hingegen verweist auf die „Milliardenhilfen“ der Landesregierung. In der Verkehrspolitik fordert Schweitzer ein bundesweit einheitliches Deutschlandticket mit Foto, während Schnieder die Landesregierung beschuldigt, den Wahlkampf auf Kosten der Steuerzahler zu betreiben.

Die Diskussion über einen Sonderurlaub für eine Beamtin im Innenministerium, die für den SPD-Wahlkampf beurlaubt wurde, sorgt ebenfalls für Aufregung. Schnieder kritisiert diese Praxis, während Schweitzer auf ähnliche Fälle in der Union hinweist und die rechtliche Zulässigkeit solcher Beurlaubungen betont. Politikwissenschaftler Uwe Jun sieht zwar Unterschiede zwischen den beiden Kandidaten, jedoch keine unüberbrückbaren.

Es bleibt spannend, wie sich der Wahlkampf in den kommenden Tagen entwickeln wird und welche Themen die Wählerinnen und Wähler am meisten bewegen. Die bevorstehenden Gespräche und Veranstaltungen dürften dabei eine zentrale Rolle spielen. Mehr Informationen zu den Hintergründen und Entwicklungen rund um die Landtagswahl finden Sie in weiteren Artikeln auf unserer Webseite oder in den Berichten von ZDF Heute.