Am 6. November 2025 durfte Bischof Franz Jung aus Würzburg einen fast zwei Stunden dauernden Besuch im Altenheim des 97-jährigen Kardinals Friedrich Wetter abstatten. Beide stammen aus dem Bistum Speyer und blickten auf eine gemeinsame, jahrzehntelange Verbindung zurück. Jung, der selbst seit 2018 die Geschicke der Diözese Würzburg leitet, wurde 1992 zum Priester im Bistum Speyer geweiht und hat Wetter die Firmung gespendet.

Kardinal Wetter, der 1928 geboren wurde und von 1968 bis 2008 Bischof von Speyer war, präsentierte sich erstaunlich agil und geistig hellwach. In ihrem Gespräch reflektierte er über bedeutende Ereignisse seines Lebens, unter anderem die Seligsprechung des Jesuitenpaters Rupert Mayer durch Papst Johannes Paul II. im Jahr 1987, bei der Bischof Jung zugegen war. Auch die Seligsprechung von Paul Josef Nardini im Speyerer Dom 2006, bei der Wetter als offizieller Vertreter des Papstes auftrat, fand Erwähnung. Er wagte sogar einen Rückblick auf seine Erfahrungen im Konklave in Bezug auf das Pontifikat von Papst Leo XIV.

Erinnerungen und Reflexionen

Bischof Jung lobte Wetters bemerkenswertes Erinnerungsvermögen und sein Personengedächtnis. Die beiden setzten ihren Austausch in einer herzlichen Atmosphäre fort, wobei sie sich auch über ihre gemeinsamen Wege und die Herausforderungen der vergangenen Jahre austauschten. Es war eine berührende Begegnung, die mit der Zusage endete, im Gebet verbunden zu bleiben.

Ein Leben für die Kirche

Kardinal Wetter wurde in eine Eisenbahnerfamilie hineingeboren, sein Vater war Lokomotivführer. Nach dem Abitur in Landau und dem Studium der Katholischen Theologie in Frankfurt und Rom empfing er 1953 die Priesterweihe. Sein Weg führte ihn von verschiedenen Stationen in der Kirche, darunter auch eine akademische Laufbahn als Professor für Fundamentaltheologie, bis hin zur Ernennung zum Erzbischof von München und Freising durch Papst Paul VI. 1982.

In seinen Amtsjahren setzte sich Wetter für viele bedeutende Projekte und Veranstaltungen ein, wie etwa das ökumenische Treffen in München und den Katholikentag, der 1984 in der Stadt stattfand. Auch war er von 1981 bis 2008 Vorsitzender der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz und trat hinsichtlich verschiedener kirchlicher Missstände ein. In jüngerer Zeit wurde Wetters Umgang mit Klerikern kritisiert, was zu einem Gutachten führte, das in 22 Fällen fehlerhaftes Vorgehen feststellte.

Der Kardinal-Wetter-Preis ist seit 2008 ein Zeichen für seine weitreichende Wirksamkeit und zur Auszeichnung theologischer Arbeiten. Trotz seiner Emeritierung bleibt er aktiv im kirchlichen Leben und engagiert sich besonders für den Schutz des ungeborenen Lebens.

Während die Begegnung zwischen Bischof Jung und Kardinal Wetter viele Erinnerungen weckte, gibt es auch aktuelle Nachrichten, die die Kölnerinnen und Kölner beschäftigen. Vor wenigen Tagen kam es zu einem Ausfall von WhatsApp Web, der zahlreiche Nutzer verunsicherte. Obwohl der Dienst mittlerweile wiederhergestellt ist, bleibt unklar, ob die Probleme nur lokal oder international waren. Nutzer wurden darauf hingewiesen, die Seite nicht zu aktualisieren, um den Verlust von Gesprächen zu vermeiden. Als Alternative wurden weitere Kommunikationsmöglichkeiten wie Telefon oder Signal empfohlen.

Insgesamt zeigt der Besuch von Bischof Jung die verbindende Kraft der Gemeinschaft innerhalb der Kirche, während die Technologie mit ihren Herausforderungen uns ständig vor neue Aufgaben stellt.

Für weitere Informationen können Sie die Berichte von EWTN, Wikipedia und TV Azteca lesen.