Die neue Saison in der Judo-Bundesliga verspricht einige spannende Wettkämpfe, insbesondere für die Männer- und Frauenmannschaft des JSV Speyer. Am kommenden Samstag um 16 Uhr beginnen die Kämpfe im Judomaxx, wo die Männer gegen den JC Leipzig antreten und die Frauen gegen den JC Bottrop kämpfen werden. Beide Teams sind jedoch von personellen Engpässen betroffen und treten mit stark veränderten Kadern an, was die Herausforderungen in dieser Saison noch verstärkt.

Die Abgänge sind für die Männer des JSV besonders gravierend. Patrick Schmidt wechselt aus beruflichen Gründen nach München und wird für den TV Erlangen in der 2. Bundesliga antreten. Auch Eduard Bullinger kehrt zu Jahn Regensburg zurück, während Jan Niklas Goldhammer aufgrund beruflicher Verpflichtungen in China nur punktuell verfügbar ist. Der Teamchef Michael Görgen-Sprau sieht die kommende Saison als Übergangsjahr, in dem es keine Absteiger geben wird. Trotz dieser Schwierigkeiten betont er die Stärke der Kämpfer in jeder Gewichtsklasse, auch wenn die Flexibilität eingeschränkt ist. Zu den Neuzugängen gehören unter anderem Luka Javakhishvili, ein U18-Weltmeister aus Georgien, und Tom Snijders aus den Niederlanden, ein erfahrener Kämpfer.

Herausforderungen für die Frauenmannschaft

Auch die Frauenmannschaft steht vor großen Herausforderungen. Teamchefin Nadine Lautenschläger äußert sich positiv über die Neuzugänge, insbesondere über die jungen Kämpfer, die den Generationswechsel im Team mitgestalten. Dennoch sind einige Kämpfer im Trainingslager und das Team ist nicht optimal besetzt. Zu den Abgängen gehören unter anderem Jessica Lindner und Verena Thumm. Die Neuzugänge wie Emily Plich, Deutsche U18-Meisterin, und Hannah Müller, Deutsche Meisterin U21, könnten jedoch frischen Wind ins Team bringen. Lautenschläger betont den Zusammenhalt im Team und hofft auf eine vollständige Aufstellung für die kommenden Kämpfe.

Der Gegner Bottrop hat sich ebenfalls verstärkt, unter anderem mit Olympiasiegerin Alice Bellandi, was die Herausforderung für Speyer noch erhöht. Nach dem ersten Kampf gegen Bottrop folgen drei weitere Begegnungen gegen Wiesbaden, Walheim und Annen. Die Liga hat sich in dieser Saison auf sechs Teams reduziert, was bedeutet, dass jedes Team zwei kampffreie Tage und fünf Begegnungen hat. Der JSV wird nur zwei Heimkämpfe haben, darunter gegen den Rekordmeister Abensberg und Leipzig.

Der Weg zur Finalrunde

In der Bundesliga wird es spannend, da am 7. Kampftag die Teilnehmer für die Finalrunde „Final Four“ ermittelt werden. Die ersten beiden Teams der Vorrundengruppen Nord und Süd qualifizieren sich für das Finale, das am 26. Oktober 2025 in Wuppertal stattfinden wird. Im Süden werden Teams wie Abensberg und Speyer um die Qualifikation kämpfen, während im Norden Potsdam, Remscheid und Hamburg Chancen auf die Finalteilnahme haben. Die Kämpfe werden von einer neuen JUDOTEAM-Hymne begleitet, die am Samstag erstmals zu hören sein wird.

Wer also Lust auf spannende Judo-Wettkämpfe hat, sollte sich den 16 Uhr-Termin im Judomaxx in Speyer vormerken. Der JSV Speyer wird alles geben, um sich gegen die starken Gegner durchzusetzen und die Herausforderungen der Saison zu meistern. Weitere Informationen zur Bundesliga sind unter judobundesliga.de zu finden.