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Am 1. Januar 2026 wird Steffen Egle die Leitung des Museumsverbands Rheinland-Pfalz e. V. übernehmen. Der bisherige Direktor der Pfalzgalerie Kaiserslautern hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht und tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Alexander Schubert an, der vor kurzem bekannt gab, dass er zum Bürgermeister von Speyer gewählt wurde. Schubert hat den Verband seit 2023 als Vorsitzender geleitet, in seiner Anfangszeit war er zunächst Schriftführer und hat sich in seinen fast zehn Jahren im Verband stark für die Inhalte und Belange der Museen in Rheinland-Pfalz eingesetzt, wie mrn-news.de berichtet.

Mit einer neuen Mannschaft möchte Egle die Zusammenarbeit zwischen den Museen im Land intensivieren. Zu seinen Schwerpunkten als Vorsitzender gehören die Provenienzforschung sowie die Vernetzung unterschiedlicher Museen. Egle ist der Überzeugung, dass Museen bedeutende Orte des Austauschs, der Bildung und kulturellen Teilhabe sind. In seinen Plänen möchte er auch die gesellschaftliche Relevanz und Zugänglichkeit der Institutionen stärken, ein Aspekt, der in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat.

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Neues Vorstandsteam für frischen Wind

Im Zuge der Neuwahlen scheiden auch zwei weitere Vorstandsmitglieder aus: Winfried Wilhelmy, der seit 2011 tätig war, sowie Ingeborg Domes, die die Regionalvertretung inne hatte. Beide gehen in den Ruhestand und hinterlassen eine Lücke im Vorstand. Mit Dr. Ursula Ninfa als neuer Schatzmeisterin und Ulrike Dittrich von der Stiftung Hambacher Schloss als stellvertretender Vorsitzenden will das neue Team die Museumslandschaft in Rheinland-Pfalz nachhaltig weiterentwickeln. Dies wurde auch von museumsverband-rlp.de hervorgehoben.

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Neu im Vorstand ist auch Jens Pakenis sowie Dr. Nicole Nieraad-Schalke, die die Regionalvertretung für Rheinhessen übernehmen wird. Diese Erneuerungen sind Teil einer umfassenden Strategie, um die Diversität und Innovationskraft der Museen im Land zu fördern. Der Fokus auf Provenienzforschung wird immer wichtiger; die Sensibilität für die Herkunftsgeschichte von Objekten ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen, betont der Museumsbund.

Provenienzforschung im Fokus

Gerade bei Objekten aus kolonialem Kontext oder bei ungerechtfertigten Enteignungen ist die Provenienzforschung unerlässlich. Museen sind verpflichtet, die Herkunft und Erwerbsdaten ihrer Sammlungsobjekte umfassend zu recherchieren und zu dokumentieren. Die aktuellen Standards für die digitale Informationsverarbeitung müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Dabei spielt die lückenlose Herkunftsgeschichte eine entscheidende Rolle, um die Integrität des Kulturgutes zu sichern und das Vertrauen der Öffentlichkeit zu erhalten.

Mit diesen wertvollen Ansätzen steht Steffen Egle an der Spitze eines neuen Kapitels für den Museumsverband Rheinland-Pfalz. Die Herausforderungen, die auf ihn und sein Team zukommen, sind groß, aber die Ziele sind klar: Mehr Kooperation, mehr Sichtbarkeit und mehr Bildung für alle Interessierten. Die Grundsteine dafür sind gelegt, und viele sind gespannt, wie sich die Museumslandschaft in den kommenden Jahren entwickeln wird.