In Margetshöchheim tut sich was! Der Gemeinderat hat einem Antrag zur Förderung der Altort-Sanierung zugestimmt, der besonders die Parkplatzsituation hinter der Apotheke ins Visier nimmt. Laut Rheinpfalz ist die Erweiterung des Parkplatzes in der aktuellen Kosten-Finanzübersicht für das Jahr 2027 verankert. Das Ziel? Eine merkliche Verbesserung der Parkplatzsituation rund um die Ottstraße! Doch der Ortsbeirat zeigt sich unzufrieden mit dem langsamen Vorankommen des Projekts.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass die Haushaltsmittel für die Ausschreibung der Planungen im Haushalt 2026 nicht eingeplant sind. Hier könnten sich eventuell die Förderprogramme der Städtebauförderung als hilfreich erweisen. Diese unterstützen seit über 50 Jahren die nachhaltige Stadtentwicklung in Deutschland und bieten insbesondere für historische Altstadtbereiche relevante Zuschüsse, wie bmwsb berichtet.

Förderprogramme für die Sanierung

Margetshöchheim versteht es, mit einem Kommunalen Förderprogramm attraktive Anreize zu schaffen. Dieses garantiert Zuschüsse für Eigentümer zur Erhaltung historischer Gebäude und unterstützt sogar kleine Neubauten. Wie auch Margetshöchheim Blog betont, profitieren Bauherren von kostenfreien Beratungen durch einen spezialisierten Architekten, die von der Regierung von Unterfranken bezuschusst werden. Diese sanierungsorientierte Beratung hat die Förderperiode bis 2027 verlängert und zielt nicht nur auf die Altbestandssanierung, sondern auch auf die Umsetzung satzungskonformer Bauteile bei Neubauten ab.

Die Förderung beträgt großzügige 30 % auf Sanierungen im Bestand, mit einem Maximalbetrag von 50.000 Euro. Ein pauschaler Fördersatz von 10 % für satzungsgerechte Neubauten wurde ebenfalls beschlossen, um auch den Erhalt der historischen Architektur in der Gemeinde zu fördern.

Historische Bauten im Fokus

Margetshöchheim zeichnet sich durch seine charmanten gepflasterten Wege und die eindrucksvollen historischen Häuser, prägend durch Bruchstein und fränkisches Fachwerk, aus. In der Vergangenheit wurde bereits beträchtliche Investitionen in den Erhalt dieser Gebäude getätigt – über 700.000 Euro flossen in die Restaurierung. Das Ergebnis? Zahlreiche liebevoll restaurierte Häuser und kaum Leerstand im Ortskern.

Mit solchen Maßnahmen sorgt die Gemeinde nicht nur für eine attraktive Wohn- und Lebensumgebung, sondern antwortet auch auf den bundesweiten Trend zur Stärkung von Innenstädten und Ortszentren, der durch die Städtebauförderprogramme unterstützt wird. Ein wichtiger Schritt im Kontext der Nachhaltigkeit und der Bewahrung unserer kulturellen Identität!

Zusammengefasst stehen die Margetshöchheimer Entwicklungen für eine positive und zukunftsorientierte Dorfgestaltung. Es bleibt spannend, wie sich die Parkplatzsituation und die Altortsanierung in den kommenden Jahren entwickeln werden.