In einem klaren Wettkampf unterlag der TV Bad Bergzabern am 1. November 2025 der HTG Bad Homburg II in der Basketball-Regionalliga eindrucksvoll mit 23:79. Trotz anfänglicher Hoffnungen konnte die Heimmannschaft nicht an ihre Leistungsgrenze heranrücken und steht nun nach fünf Spielen ohne Sieg da. Trainer Jan Wroblewski äußerte sich nach der Partie frustriert und verglich den Gegner hinsichtlich ihrer Fitness und Spielweise mit einer U18-Jugendmannschaft. Bad Homburg II beeindruckte durch eine aggressive und schnelle Spielweise, die den Spielerinnen von Bad Bergzabern große Probleme bereitete.

Bereits im ersten Viertel lag Bad Bergzabern mit 8:24 zurück, was die Defensivstrategie der Mannschaft, die nur teilweise aufging, auf den Prüfstand stellte. Im dritten Viertel gelang es den Spielerinnen dann immerhin, eine gewisse Stabilität zu zeigen und diesen Abschnitt mit 10:12 auszugleichen. Alexandra Kujat war die einzige Spielerin von Bad Bergzabern, die offensiv auf sich aufmerksam machen konnte, indem sie 11 Punkte erzielte und somit als Lichtblick in einem sonst eher trüben Spiel hervortrat.

Schwieriger Saisonstart

Der Saisonstart für Bad Bergzabern könnte nicht schlechter verlaufen. Nach fünf Spielen stehen die Damen des Vereins mit leeren Händen da und belegen den letzten Platz in der Tabelle. Angesichts der hohen Niederlagen stellt sich die Frage, wie die Mannschaft aus dieser Situation herausfinden kann. Über die bisherigen Ergebnisse der HTG Bad Homburg II entscheidet sich noch mehr: So gelang es der Mannschaft, in ihren bisherigen Begegnungen bereits einmal 100 Punkte zu erreichen – ein klares Zeichen ihrer dominanten Form in dieser Saison.

Die bisherigen Spielresultate von Bad Homburg II zeigen, dass die Mannschaft durchaus wettbewerbsfähig ist. Unter anderem gewannen sie ein Bravourstück gegen den ASC Mainz II mit 100:53, was ihre Offensivkraft verdeutlicht. Im direkten Vergleich würde eine derartige Leistung Bad Bergzabern helfen, sich aus dem Tabellenkeller zu ziehen, doch diese Form scheint noch weit entfernt zu sein.

Auf dem Weg zur Wende?

Was der TV Bad Bergzabern nun braucht, ist ein schnelles Umdenken und die Anpassung der Strategie, um in den kommenden Spielen mehr Rückhalt zu finden. Das nächste Spiel gegen GT Krofdorf-Gießen steht bereits am 9. November 2025 auf dem Plan und könnte eine Chance bieten, um die wohl benötigten ersten Punkte zu sammeln. Fehlende Siege in den ersten Spielen sollten als Motivation dienen, ihre Defensivstrategien zu verbessern und die individuellen Stärken der Spielerinnen optimal zu nutzen.

Während die Gedanken um die laufende Saison kreisen, bleibt zu hoffen, dass Bad Bergzabern bald wieder auf die Erfolgsspur findet und die Partie gegen Bad Homburg II nur eine lehrreiche Episode in einer Langzeitstrategie zur Stabilisierung und Erfolg im Frauenbasketball darstellt.

Am Ende bleibt die Frage: Kann der TV Bad Bergzabern aus der Krise herausfinden und den Anschluss an die Konkurrenz herstellen? Die nächsten Wochen werden entscheidend sein.