Im malerischen Hauenstein in der Südwestpfalz dreht sich derzeit alles um den Bootssteg am Paddelweiher. Michael Zimmermann, der Vorsitzende der CDU-Fraktion, äußerte sich kürzlich zur Erneuerung des Stegs, der seit Jahren in der Diskussion steht. Es wurden bereits Beschlüsse zur Förderung in der vorherigen Sitzungsperiode gefasst, und die Umsetzung des Projekts war ursprünglich für das vierte Quartal 2025 oder das erste Quartal 2026 geplant. Doch die jüngsten Entwicklungen werfen Fragen auf. Ein Antrag an Ortsbürgermeister Steffen Mellein fordert Informationen über den aktuellen Sachstand, da die Planungskosten von insgesamt 85.000 Euro, wovon bereits 15.000 Euro für Planungsleistungen bezahlt wurden, nicht ohne weiteres in den Gemeinderat gelangen.

Der Paddelweiher, eine landschaftliche Attraktion in Hauenstein, liegt am südwestlichen Ortsrand, umgeben von Wald und bietet eine idyllische Umgebung. Hier können Boote zu Wasser gelassen oder geliehen werden, was den Steg zu einem wichtigen Bestandteil der Freizeitgestaltung vor Ort macht. Der Steg, der beim Ausflugslokal „Paddelweiher-Hütte“ verläuft, ist seit seiner Entstehung im Jahr 1973, als die Queich aufgestaut wurde, um Holztrift zu ermöglichen, ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber.

Neuer Beschluss und rechtliche Herausforderungen

Die Situation um den Steg hat sich jedoch weiter kompliziert. Der Hauensteiner Rat wird sich am Donnerstag erneut mit dem Thema beschäftigen müssen, da der Beschluss zur Sanierung des Paddelweiherstegs aufgrund eines Verstoßes gegen die Gemeindeordnung neu gefasst werden muss. Ortsbürgermeister Steffen Mellein stellte am 5. November ein Konzept zum Bau des Bootssteges vor und leitete die Diskussion, doch er durfte die Abstimmung nicht leiten, da er selbst betroffen ist. Diese rechtlichen Hürden stellen die bereits geplanten Maßnahmen infrage und könnten die Umsetzung verzögern.

Die Gründe für die Aufhebung des ursprünglichen Plans in einer Sitzung des Ortsgemeinderates am 19. Februar 2025 waren vielfältig. Die lange Wartezeit bis zur Umsetzung, die Bedenken, dass die Ausführung nicht ins Tal passe, und die Überlegung, dass ein günstigerer Schwimmsteg ausreichend sein könnte, führten zu einer knappen Abstimmung von 9 zu 8 Stimmen.

Ausblick auf die Instandsetzungsarbeiten

Die Instandsetzungsarbeiten für den reparaturbedürftigen Steg sollen nun im Jahr 2025 geprüft und umgesetzt werden. Der Antrag, der an den Bürgermeister gerichtet wurde, fordert umfassende Informationen zu verschiedenen Aspekten, darunter die anfallenden Leistungen eines Planungsbüros, die genauen Kosten und die Aufteilung der restlichen Kosten für Materialien und Befestigung. Es wird erwartet, dass alle entstandenen Kosten nach Fertigstellung dem Ortsgemeinderat vorgelegt werden.

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Die Diskussion um den Steg am Paddelweiher verdeutlicht nicht nur die Herausforderungen bei der Umsetzung von lokalen Projekten, sondern auch die Bedeutung solcher Freizeitmöglichkeiten für die Bevölkerung. Der Paddelweiher bleibt eine zentrale Attraktion für die Region und bietet Raum für Erholung und Naturerlebnisse.

Für weitere Informationen können Interessierte die detaillierten Berichte auf Pfalz-Express und Rheinpfalz nachlesen, die die aktuellen Entwicklungen umfassend dokumentieren.