Ein aufregender Tag war der 12. November 2025, als Meghan Markle und Prinz Harry die Geburtstagsparty von Kris Jenner, der matriarchalen Figur des Kardashian-Clans, besuchten. Die Feier fiel jedoch mit dem traditionellen Festival of Remembrance der britischen Royals zusammen, was für einige Kritiker einen deutlichen Fauxpas darstellt. Diese Verlagerung von royalen Pflichten hin zu glitzernden Feierlichkeiten wirft Fragen auf, wie die beiden ehemaligen Royals ihr Verhältnis zur britischen Monarchie und ihren Platz innerhalb der Hofgesellschaft definieren.

Ein Insider aus dem Palast schätzt Harrys Teilnahme an der Party als weiteres Zeichen dafür ein, wie weit er von seiner Familie und den Pflichten der Monarchie entfernt ist. In den Augen vieler steht dies in starkem Kontrast zu den Zielen von Prinz William, der versucht, die Monarchie in eine neue Richtung zu lenken und gleichzeitig die Bindungen innerhalb der Familie zu stärken. Laut Schweizer Illustrierte wird auch der Versuch von Meghan, über einen Instagram-Post Harry zu unterstützen, als strategischer Schritt zur Schadensbegrenzung gesehen.

Das Leben von Meghan Markle

Meghan Markle, die ehemalige Schauspielerin in der Serie „Suits“, hat seit ihrer Heiratsankündigung mit Harry im November 2017 viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie wurde zur Herzogin von Sussex und brachte die Familie im Mai 2019 mit ihrem ersten Kind, Archie Harrison Mountbatten-Windsor, zur Welt, gefolgt von ihrem zweiten Kind, Lilibet Diana Mountbatten-Windsor, im Juni 2021. Über ihre Rolle als Mutter hinaus setzt sie sich mit Leidenschaft für Themen wie Feminismus, Menschenrechte und Geschlechtergerechtigkeit ein. Ein Blick auf ihre Aktivitäten zeigt, dass sie mit Harry im Jahr 2020 die Archewell Foundation gründete, um bedürftige Gemeinschaften zu unterstützen. Diesen Aspekt ihres Lebens beleuchtet Hello Magazine.

Obwohl sie in Los Angeles geboren wurde, lebt sie mittlerweile mit ihrer Familie in Montecito, Kalifornien. Ihre Reise von Hollywood zu den Höhen der britischen Monarchie und zurück hat viele frappiert und auch für rege Debatten gesorgt. Dabei bleibt der Kontakt zur britischen Familie jedoch nicht ohne Spannungen.

Der Kontext der Monarchie

Die britische Monarchie selbst ist ein faszinierendes Geflecht aus Tradition und Wandel. Sie besteht aus einer Vielzahl interdependenter Institutionen, die das Leben und den sozialen Status der Dynastiemitglieder prägen. Historisch gesehen, war die Schaffung und der Erhalt von Monarchien durch Kriege und territoriale Expansion sowie durch die Schaffung stabiler Staaten bedingt. Wie Britannica erläutert, sind Monarchien oft eng mit der kulturellen Identität der Gesellschaft verbunden, die sie repräsentieren, und die erfolgreichen Monarchen galten häufig als heilig oder wurden sogar als Götter verehrt.

In einer Zeit, in der die Institution der Monarchie vor neuen Herausforderungen steht, sind die Entscheidungen von Meghan und Harry nur die Spitze des Eisbergs in Bezug auf die Dynamik zwischen Tradition und modernen Lebensweisen. So bleibt es spannend zu beobachten, wie die beiden ihren Weg weitergehen und welche Rolle sie dabei im Kontext der modernen Monarchie spielen werden. Ein ständiges Hin und Her zwischen royalen Pflichten und dem Streben nach persönlichem Glück – eine spannende Geschichte, die die Welt noch lange interessieren wird.