In der Region Trier, die sich über das Saarland und Teile Luxemburgs erstreckt, ist heute, am 13. August 2025, ein Blitzer-Service aktiv. Dort kommen zahlreiche Geschwindigkeitsmessungen an verschiedenen Standorten zum Einsatz, die gut im Blick behalten werden sollten. So werden unter anderem auf der B 51 in Aach und Welschbillig sowie auf der B 53 in Kröv Kontrollen durchgeführt. Zudem kann man sich auf Geschwindigkeitsmessungen in Luxemburg, wie in der rue de Hamm und in Sandweiler, freuen. Auch die Polizei Saarbrücken ist aktiv, mit Blitzern auf der BAB 8 zwischen der Landesgrenze Luxemburg und AS Merzig sowie auf der BAB 620 zwischen den Autobahnanschlüssen Saarbrücken und Saarlouis.
Doch nicht nur die Standorte sind wichtig. Das Ordnungsamt Trier und die Polizeistationen warnen vor möglichen Kontrollen an weiteren Stellen, was den Autofahrern ein gewisses Maß an Vorsicht abverlangt. Die Verwendung moderner Technologien hat in der Geschwindigkeitsüberwachung stetig zugenommen, was bedeutet, dass Radar- und Lasermessungen heute Standard sind. Diese Blitzer arbeiten dabei mit Funkwellen und Laserstrahlen, die vom Fahrzeug zurückgeworfen werden, um die Geschwindigkeit präzise zu erfassen. Diese technische Entwicklung wird seit den 1950er Jahren vorangetrieben, wobei es einen bemerkenswerten Wandel von analogen zu intelligenten Technologien gegeben hat, wie DriveFusion berichtet.
Bußgelder und Punkte für Geschwindigkeitsüberschreitungen
Wer denkt, es könnte nichts Schlimmes passieren, sollte sich die Bußgelder und Punkte bei Geschwindigkeitsüberschreitungen genauer ansehen. Innerhalb der Ortschaften kann es bei Überschreitungen bereits ab 10 km/h zu einem Bußgeld von 58,50 Euro kommen, während man für 26 bis 30 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit 208,50 Euro und einen Monat Fahrverbot zahlen könnte. Hier eine Übersicht über die Bußgelder:
| Überschreitung (innerorts) | Bußgeld | Punkte |
|---|---|---|
| Bis 10 km/h | 58,50 € | 0 Punkte |
| 11 – 15 km/h | 78,50 € | 0 Punkte |
| 16 – 20 km/h | 98,50 € | 0 Punkte |
| 21 – 25 km/h | 143,50 € | 1 Punkt |
| 26 – 30 km/h | 208,50 € | 1 Punkt (1 Monat Fahrverbot) |
| 31 – 40 km/h | 288,50 € | 2 Punkte (1 Monat Fahrverbot) |
| 41 – 50 km/h | 428,50 € | 2 Punkte (1 Monat Fahrverbot) |
| 51 – 60 km/h | 591,50 € | 2 Punkte (2 Monate Fahrverbot) |
| 61 – 70 km/h | 738,50 € | 2 Punkte (3 Monate Fahrverbot) |
| Über 70 km/h | 843,50 € | 2 Punkte (3 Monate Fahrverbot) |
Das Bußgeld für außerhalb der Ortschaften ist etwas niedriger, bewegt sich aber in ähnlichen Dimensionen. Wer über die Stränge schlägt, dem kann der Erinnerungskrieg auch teuer zu stehen kommen. Ein Bußgeldbescheid wird zusammen mit einem Blitzerfoto per Post zugestellt, was zwischen zwei und drei Wochen dauert. Aber auch Geduld ist gefragt: In Ausnahmefällen kann die Zustellung bis zu sechs Monate in Anspruch nehmen. Die gesetzliche Verjährungsfrist beginnt am Tag des Verstoßes und beträgt in der Regel drei Monate.
Technologischer Fortschritt und Verkehrssicherheit
Die ständige Weiterentwicklung der Blitztechnologien ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Die überwiegende Mehrheit der Blitzer arbeitet heute mit Radar oder Laser, um präzise Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen. Diese Geräte haben sich seit den ersten Analogen in den 1950er Jahren stark weiterentwickelt, und die Einführung mobiler Systeme ermöglicht flexiblere Einsatzmöglichkeiten. Die Integration von intelligenten Technologien in Verkehrskontrollsysteme zeigt, dass der Trend in eine Richtung geht: weg von starren Kontrollen hin zu dynamischen, vernetzten Lösungskonzepten. So erläutert auch FFH die häufigsten Blitzertypen und deren Funktionsweise, die mit Lichtschranken oder Sensoren arbeiten.
Da bleibt nur zu hoffen, dass alle Verkehrsteilnehmer sich an die Geschwindigkeitsvorgaben halten und damit nicht nur Geld, sondern auch Punkte und vor allem ihre Sicherheit auf den Straßen in der Region retten. Denn letztlich geht es nicht nur um Bußgelder, sondern um das persönliche Wohl und eine sichere Mobilität für alle.