Am Sonntagabend kam es in einem Wohnheim für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Landkreis Südwestpfalz zu einem Kellerbrand. In dem Teilhabezentrum des Pfalzklinikums in Dahn befanden sich zu diesem Zeitpunkt 53 Menschen. Während einige Bewohner schnell ins Freie flüchten konnten, mussten andere von den Rettungskräften gerettet werden. Glücklicherweise erlitten nur drei Personen leichte Rauchgasvergiftungen und wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Das Ordnungsamt stellte Notunterkünfte für die evakuierten Bewohner bereit, die nicht bei Verwandten oder Bekannten unterkommen konnten. Die Brandursache bleibt derzeit unklar. Rund 180 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort, um die Situation zu bewältigen (n-tv.de).

Bereits am Samstagmorgen wurde ein weiterer Brand in einem psychiatrischen Wohnheim in Windhagen-Stockhausen gemeldet. Der Notruf ging um 7:40 Uhr bei der Leitstelle Montabaur ein, und die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst wurden sofort alarmiert. Die Bewohner hatten den Brand in einem Wohnraum im Keller bemerkt und sich bereits vor dem Gebäude versammelt. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr wurde zur Brandbekämpfung in den Keller geschickt, wo Unrat brannte. Der Einsatz war erfolgreich, und der Brand konnte schnell gelöscht werden. Die Belüftung des Bereichs erfolgte mit elektrischen Lüftern, und eine Notärztin sichtete alle Bewohner und Mitarbeiter. Letztlich konnten alle nach kurzer Zeit ins Gebäude zurückkehren, jedoch wurden zwei Personen leicht verletzt und vom Rettungsdienst betreut. Der vollständige Einsatz der Feuerwehr war gegen 9 Uhr beendet (presseportal.de).

Brandschutz in psychiatrischen Einrichtungen

Die Vorfälle werfen ein Licht auf die Herausforderungen des Brandschutzes in psychiatrischen Einrichtungen. Fehlalarme, die durch alltägliche Aktivitäten wie Kochen oder Rauchen entstehen können, stellen ein bedeutendes Problem dar. Eine effektive Lösung könnte der Einsatz moderner Brandmelder sein, wie etwa das Apollo Soteria Dimension-System, das speziell für sichere psychische Gesundheitsumgebungen entwickelt wurde. Dieses System nutzt kammerlose Technologie zur Lichtstreuung und bietet erweiterte Driftkompensierung, um die Empfindlichkeit an Verschmutzung anzupassen und somit Fehlalarme zu minimieren.

Darüber hinaus ermöglicht das vollständig abgedichtete Gehäuse eine Reduktion von Fehlalarmen durch Insekten und Staub. Die einfache Reinigung und Wartung des Systems erfordert keine besondere Schulung, was es für Einrichtungen besonders attraktiv macht. Bei der Planung von Brandschutzsystemen sollten Aspekte wie Lebensdauer, Wartungskosten und Flexibilität berücksichtigt werden, um eine kosteneffiziente Ressourcenzuweisung zu gewährleisten. Die Entwicklung eines optimalen Brandschutzsystems erfordert letztlich eine Balance zwischen Schutz, Kosten, Fehlalarmvermeidung und Wartung (apollo-feuer.de).