Einsatzreiche Weihnacht: Feuerwehr Neunkirchen mehrfach gefordert!
Neunkirchen: Feuerwehr hatte an den Weihnachtstagen mehrere Einsätze, darunter Fehlalarme und umgestürzte Bäume.

Einsatzreiche Weihnacht: Feuerwehr Neunkirchen mehrfach gefordert!
Die Weihnachtszeit bringt nicht nur besinnliche Momente, sondern auch unerwartete Herausforderungen für die Einsatzkräfte. In Neunkirchen war die Feuerwehr am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag gut gefordert. Am Heiligabend blieb es noch ruhig; die Feuerwehr hatte keinen einzigen Einsatz zu verzeichnen. Die entspannte Atmosphäre währte jedoch nicht lange, denn an den beiden Feiertagen rückten die Einsatzkräfte insgesamt vier Mal aus. Die Alarmierungen begannen am späten Nachmittag des 25. Dezember und setzten sich bis zum 26. Dezember fort.
Am ersten Weihnachtsfeiertag löste eine Brandmeldeanlage in einer Klinik im Stadtteil Kohlhof um 17 Uhr einen Alarm aus. Die Nachricht verbreitete sich schnell, und die Feuerwehren aus Furpach, Ludwigsthal, Wellesweiler und der Neunkirchen-Innenstadt wurden alarmiert. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Nur knapp zwei Stunden später folgte der zweite Einsatz in der Redener Straße im Stadtteil Sinnerthal, wo ein umgestürzter Baum von der Fahrbahn entfernt werden musste.
Windböen und Fehlalarme
Trotz kräftiger Windböen blieben weitere wetterbedingte Einsätze aus. Am späten Abend des 25. Dezembers und in den Morgenstunden des 26. Dezembers gab es jedoch zwei zusätzliche Alarmierungen von Brandmeldeanlagen. Um 22:50 Uhr unterstützte der Löschbezirk Münchwies die Feuerwehr der Stadt Bexbach bei einem ähnlichen Alarm, der ebenfalls als Fehlalarm endete. Am zweiten Weihnachtsfeiertag wurden die Neunkircher Einsatzkräfte schließlich gegen 7 Uhr zu einem Krankenhaus in der Innenstadt gerufen, wo sich der Alarm ebenfalls als Fehlalarm herausstellte. Nach weniger als 30 Minuten konnten alle Einsatzkräfte wieder einrücken, und bis in die Mittagsstunden blieb die Feuerwehr von größeren Einsätzen verschont.
Diese Ereignisse werfen ein Licht auf die Bedeutung der Brandmeldeanlagen, die in vielen Einrichtungen installiert sind, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Trotz der auftretenden Fehlalarme, die etwa 90 Prozent aller Brandmelderalarme ausmachen, sind solche Systeme entscheidend für die Sicherheit und erstklassigen Brandschutz. Laut FeuerTrutz sind präventive Maßnahmen und regelmäßige Wartung von Brandschutzsystemen unerlässlich.
Insgesamt zeigt die Weihnachtszeit in Neunkirchen, dass auch Feiertage nicht vor unerwarteten Einsätzen schützen können. Die Feuerwehr bleibt jedoch jederzeit bereit, den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen – ganz egal, ob es sich um einen wahren Notfall oder um einen Fehlalarm handelt. Eine ruhige Weihnachtszeit für die Feuerwehr bleibt nur ein Mittelding zwischen Einsätzen und Besinnlichkeit.