In Neunkirchen ist der Frühling in vollem Gange und mit ihm lädt die Natur dazu ein, die eigenen Gärten zu erkunden. Ein Artikel von Herbert Ziss, veröffentlicht am 19. April 2026, beleuchtet einen spannenden Sonntagsspaziergang durch die Gärten der Region. Dabei wird das Augenmerk auch auf die wichtige Rolle des Tierschutzes gelegt, denn Fressnapf sucht aktuell nach Tierschutzprojekten und dem Haustier des Jahres. Bis zum 3. Mai können Interessierte ihre Vorschläge einreichen und somit ehrenamtliche Tätigkeiten im Tierschutz unterstützen.
Die Diskussion um die optimale Nutzung kommunaler Flächen in Gloggnitz bringt ein weiteres Thema an die Oberfläche. Der Stadtchef René Blum schlägt vor, einen ehemaligen Kinderhort in eine Arztpraxis umzuwandeln und das leerstehende Rathaus als neuen Kindergarten zu nutzen. Dies könnte dem bestehenden Bedarf für drei Kindergartengruppen und einer Tagesbetreuung für Kleinkinder gerecht werden.
Wahl zum Gartentier des Jahres 2026
Parallel dazu startet die Heinz Sielmann Stiftung die bundesweite Wahl zum „Gartentier des Jahres 2026“. Diese Abstimmung läuft bis zum 26. April und hat das Ziel, das Bewusstsein für die Artenvielfalt im Garten zu schärfen und naturnahes Gärtnern zu fördern. Sechs tierische Kandidaten stehen zur Wahl: Blaumeise, Kugelspringer, Großer Abendsegler, Eichhörnchen, Blindschleiche und Zitronenfalter. Diese Vertreter bringen das Leben in unsere Gärten und repräsentieren unterschiedliche Lebensräume.
Die Teilnahme an der Wahl ist kostenfrei und bietet die Chance, ein Familien-Wochenende auf Gut Herbigshagen zu gewinnen. Zudem wird am 5. März ein kostenloses Webinar angeboten, das Einblicke in die Lebensweise und ökologische Bedeutung der Kandidaten gibt. Weitere Informationen und das Online-Voting sind auf der Website der Stiftung zu finden.
Tierfreundliche Gartenpflege
Die Pflege unserer Gärten kann nicht nur ästhetisch, sondern auch tierfreundlich gestaltet werden. Heimische Pflanzen bieten Lebensraum und Nahrung für Bienen, Schmetterlinge und Vögel. Gartenelemente wie Blumenwiesen, Trockenmauern und Totholzhaufen schaffen ideale Bedingungen für viele Tierarten. Insbesondere Vögel profitieren von heimischen Hecken und künstlichen Nisthilfen, während Schmetterlingsspiralen verschiedene Arten anziehen.
Ein Igel benötigt beispielsweise geeignete Lebensräume, die aus totem Holz, Reisig und Laub bestehen. Auch die Umwandlung eines Rasens in eine Schmetterlingswiese kann durch die Auswahl geeigneter Zierpflanzen erfolgen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass Gärten als Ersatz-Natur für viele Tierarten fungieren und ein harmonisches Miteinander zwischen Mensch und Natur gefördert wird.