Neunkirchen steht vor einem politischen Umbruch: Am 6. Dezember 2025 trat der Gemeinderat zusammen, um einen neuen Bürgermeister zu wählen, nachdem die langjährige Stadtchefin Klaudia Osztovics von der ÖVP ihr Amt abgegeben hatte. Die Sitzung fand unter besonderen Umständen statt, denn die SPÖ und die Grünen blieben bei diesem entscheidenden Treffen unentschuldigt fern. Trotz dieser Abwesenheit, bei der nur 21 von insgesamt 36 Mandaten anwesend waren, konnte die Sitzung als beschlussfähig betrachtet werden, wie der Vizebürgermeister Marcus Berlosnig von der Bürgerliste klarstellte.

Der neue Bürgermeister, Peter Teix, wurde durch die Stimmen der ÖVP und den sogenannten „wilden Gemeinderäten“ gewählt. Das Wichtigste zuerst: Teix hat sich klar vorgenommen, die Geschicke der Bezirkshauptstadt Neunkirchen in den kommenden Monaten zu leiten. Angesichts der Geschehnisse rund um die Neuwahlen, die von der Opposition erzwungen wurden, stehen spannende Zeiten bevor. Ein genauerer Blick auf diese Entscheidungen und die dahinterstehenden Beweggründe bleibt jedoch aus, da dies in den Berichten nicht weiter erläutert wurde.

Die politische Lage in Neunkirchen

Die Bürgerliste bleibt trotz der angespannten Lage in einer Koalition mit der ÖVP, was für eine gewisse Stabilität sorgen könnte. Über die Hintergründe des Rückzugs der SPÖ und der Grünen aus dem Gemeinderat wurde bislang wenig kommuniziert. Zu den Auswirkungen dieser Abwesenheit bemerkte Berlosnig, dass die verringerte Zahl der Anwesenden die Behandlung von Dringlichkeitsanträgen wesentlich erschwerte.

Die Neuwahlen sind jetzt unumgänglich, da die Mandatare der SPÖ und Grünen auf ihre Sitze verzichtet haben. Dies bedeutet, dass sich Neunkirchen auf einen Wahlkampf und mögliche Veränderungen in der politischen Landschaft einstellen muss. Bis diese Wahlen stattfinden, wird Peter Teix die Stadtverwaltung führen und steht vor der Herausforderung, in den kommenden Wochen und Monaten eine solide Führung zu gewährleisten.

Dieser politische Wechsel bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. Bei so vielen Ungewissheiten bleibt abzuwarten, wie die Neunkirchner Bevölkerung auf die neuen Entwicklungen reagieren wird und welche politischen Entscheidungen in den kommenden Monaten getroffen werden.

Für weitere Informationen zu den Hintergründen und dem Verlauf der Wahl können Sie die Artikel auf MeinBezirk und ORF nachlesen.