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In Saarbrücken wird eine ganz besondere Retrospektive zu Ehren des im letzten Jahr verstorbenen Robert Redford veranstaltet. Der legendäre Schauspieler, Regisseur und Produzent, der am 16. September 2025 in Sundance, Utah, verstarb, hinterlässt ein beeindruckendes filmisches Erbe. Redford, geboren am 18. August 1936 in Santa Monica, Kalifornien, spielte in über 50 Filmen und führte bei neun Projekten Regie. Seine prägende Stimme im US-Kino und sein politisches Engagement, unter anderem als Gründer des Sundance Filmfestivals, machen ihn zu einer faszinierenden Figur der Filmgeschichte.

Die Retrospektive, die vom 19. März bis 31. Mai 2026 im städtischen Filmhaus Saarbrücken und im Kino achteinhalb stattfindet, zeigt insgesamt zwölf Filme aus verschiedenen Werkepochen von Redford. Die Vorführungen erfolgen in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln, was eine authentische Erfahrung für die Zuschauer ermöglicht. In Deutschland sind viele seiner Filme äußerst populär, oft in Synchronfassungen, doch hier wird die Originalsprache gewürdigt.

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Programmhighlights im Filmhaus Saarbrücken

Das Programm im Filmhaus Saarbrücken bietet eine spannende Auswahl an Klassikern. Am 19. März um 19 Uhr wird der Western „Zwei Banditen | Butch Cassidy and the Sundance Kid“ gezeigt, für den Redford mit seinem Co-Star Paul Newman gleich vier Oscars erhielt. Weitere Höhepunkte sind:

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  • 5. April, 11 Uhr: „So wie wir waren | The Way We Were“ – ein Drama über eine Beziehung zwischen politisch engagierten Personen.
  • 19. April, 11 Uhr: „Der Unbeugsame | The Natural“ – ein inspirierendes Sportdrama über einen Baseballspieler.
  • 30. April, 19 Uhr: „Der Pferdeflüsterer | The Horse Whisperer“ – eine berührende Geschichte über Heilung nach einem Reitunfall.
  • 14. Mai, 15 Uhr: „Von Löwen und Lämmern | Lions for Lambs“ – ein Politdrama über Militärstrategie und Verantwortung.
  • 24. Mai, 15 Uhr: „The Company You Keep – Die Akte Grant“ – ein Politthriller über einen ehemaligen Aktivisten.

Karten für die Vorstellungen sind sowohl an der Kinokasse als auch online erhältlich. Reservierungen sind telefonisch oder per E-Mail möglich. Weitere Informationen zur Programmreihe finden sich auf der Website des Filmhauses.

Das Vermächtnis von Robert Redford

Robert Redford war nicht nur ein talentierter Schauspieler, sondern auch ein bedeutender Filmemacher, der die Filmwelt nachhaltig prägte. Er zählte ab den späten 1960er-Jahren zu den populärsten Hollywoodschauspielern und erzielte zwischen 1973 und 1976 die höchsten Einspielergebnisse an den Kinokassen. Bekannte Filme wie „Der Clou“, „Die Unbestechlichen“ und „Jenseits von Afrika“ sind nur einige Beispiele seiner beeindruckenden Karriere.

Sein Regiedebüt gab Redford 1981 mit „Eine ganz normale Familie“, für den er einen Oscar erhielt. 2002 wurde ihm der Ehrenoscar für sein Lebenswerk verliehen. Neben seiner filmischen Karriere setzte sich Redford auch für Menschen- und Umweltrechte ein und unterstützte Organisationen wie den Natural Resources Defense Council. Seine Lebensgeschichte, die von Herausforderungen und Erfolgen geprägt ist, macht ihn zu einer inspirierenden Figur. Auch in Deutschland wurde er häufig von Rolf Schult synchronisiert, was seinen Filmen eine besondere Verbindung zum Publikum verschaffte.

Mit der Retrospektive in Saarbrücken wird das Erbe von Robert Redford auf besondere Weise gewürdigt. Filmfans haben die Möglichkeit, in die Welt eines der größten Talente der Filmgeschichte einzutauchen und sich von seinen Geschichten und Charakteren begeistern zu lassen. Die Veranstaltung ist nicht nur ein Tribut an Redford, sondern auch eine Gelegenheit, seinen Einfluss auf das Kino zu reflektieren und zu feiern.