Die Umgestaltung der Kirchberghalle in Piesbach nimmt Gestalt an: Umweltministerin Petra Berg übergab kürzlich einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 600.000 Euro an Bürgermeister Jörg Laub für die Umwandlung der ehemaligen Sporthalle in ein Dorfgemeinschaftszentrum. Das Projekt soll die lokale Dorfgemeinschaft stärken und verbessert der Nutzung vorhandener Bausubstanz Rechnung tragen. „Lebendige Dorfgemeinschaften sind wichtig für unsere Gesellschaft“, betont Ministerin Berg in diesem Zusammenhang. Wochenspiegel berichtet darüber, dass die Halle künftig ein zentraler Ort für Vereine und kulturelle Veranstaltungen sein wird.

Bürgermeister Laub dankte in seiner Rede für die finanzielle Unterstützung und unterstrich die kulturelle Bedeutung von Piesbach. Geplant sind zahlreiche Maßnahmen wie energetische Sanierungen, der Einbau neuer Fenster und Außentüren sowie der Austausch von Heiz- und Lüftungsanlagen. Auch der Einbau einer Küche und die Schaffung barrierefreier Zugänge sind vorgesehen. Besonders hervorzuheben ist die Förderung der Städtebauförderung, die gemeinsame Mittelbereitstellung durch Bund, Länder und Kommunen gezielt in die Entwicklung von Wohn- und Arbeitsstätten fließt.

Ein starkes Gemeinschaftszentrum

Die Gesamtkosten des Projekts summieren sich auf rund 1.350.602,81 Euro. Neben dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz steuert das Innenministerium 230.769 Euro bei, was insgesamt eine Förderquote von 55% der Gesamtkosten ausmacht. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei 519.833,81 Euro. Diese finanzielle Unterstützung zeigt, wie wichtig die Förderung der Dorfgemeinschaft ist.

Der Umbau der Kirchberghalle ist nicht nur ein finanzieller, sondern auch ein kultureller Gewinn für die Region. Der pressedienst berichtet, dass die Halle als zentrale Veranstaltungshalle traditionell für Schul- und Vereinssport sowie regelmäßige Veranstaltungen genutzt wird. Nach 40 Jahren Nutzung ist eine umfassende Sanierung nun dringend notwendig.

Planung und Bauleistungen

Die Planungsleistungen für die Sanierung der Kirchberghalle wurden bereits vergeben. Die Ausführung erfolgt in mehreren Leistungsphasen, wobei eine Fortführung von Phasen abhängig von der Bereitstellung von Finanzmitteln ist. Die Vergabe verantwortet die Gemeinde Ehrenkirchen, die für ihre 7.600 Einwohner eine wichtige Infrastruktur bereitstellt.

Die baulichen Maßnahmen beinhalten neben der energetischen Sanierung auch eine Anpassung der Innenräume sowie eine allgemein funktionsgerechte Gestaltung. So wird die Kirchberghalle eine moderne, ansprechende und vor allem barrierefreie Anlaufstelle für die gesamte Dorfgemeinschaft, was dem sozialen Zusammenhalt in der Region zugutekommt. Mit diesem zukunftsweisenden Projekt wird ein Beitrag zur nachhaltigen Dorfentwicklung im Saarland geleistet, der nicht nur die Lebensqualität erhöht, sondern auch die Gemeinschaft stärkt.