In Mandelbachtal sorgt eine aktuelle Radarkontrolle für Aufsehen, denn der Standort zur Geschwindigkeitsüberwachung befindet sich auf der Rubenheimer Straße in Erfweiler-Ehlingen. Hier wurde heute, am 31.10.2025, um 12:52 Uhr ein Blitzer gemeldet, der Wagen bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h zur Ruhe zwingt. Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen, die Gefahrenlage durch überhöhte Geschwindigkeit auf dieser Straße zu verbessern. Denn gerade in Wohngebieten ist ein angepasstes Fahrverhalten für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer von großer Bedeutung, wie die Informationen von news.de betonen.

Jeder so geblitzte Autofahrer sollte sich bewusst sein, dass die Konsequenzen eines rasanten Fahrstils kein gutes Ende nehmen. Die Bußgelder in Deutschland sind nicht zu vernachlässigen: Sie starten bei 30 Euro für innerorts bis zu 10 km/h zu schnell, und können im schlimmsten Fall bei über 70 km/h über dem Limit bis zu 800 Euro betragen. Für viele Kommunen sind diese Gelder eine willkommene Einnahmequelle. Staatsanzeiger berichtet, dass sogar kleinere Städte in Baden-Württemberg von Bußgeldern profitieren und teilweise Millionenbeträge einnehmen.

Selbst einige alle größeren Städte sind aktiv

Karlsruhe und Reutlingen haben bereits Pläne, die Anzahl der Radarkontrollen in diesem Jahr zu erhöhen. Ravensburg wiederum wird im Jahr 2025 eine neue stationäre Rotlicht- und Geschwindigkeitsmessanlage an einem bekannten Unfallschwerpunkt in Betrieb nehmen. Die Städte Stuttgart, Mannheim und Freiburg zeigen sich jedoch zurückhaltend und planen momentan keine Erweiterungen ihrer Überwachungssysteme. Einziges Ziel ist nicht nur das Einnehmen von Geldern, sondern auch die Erhöhung der Verkehrssicherheit, die in einigen Städten wie Heidelberg bereits für ein disziplinierteres Fahrverhalten gesorgt hat.

Die Einnahmen aus den Bußgeldern schwanken stark. Beispielsweise konnte Stuttgart im letzten Jahr über 18 Millionen Euro an Bußgeldern erzielen, während Ravensburg lediglich 1,2 Millionen Euro beisteuern konnte. Für Städte wie Heidelberg stiegen die Einnahmen von 2,1 Millionen auf 2,5 Millionen Euro, während Mannheim einen Rückgang von 5,2 Millionen auf 5,06 Millionen Euro erlebte. Diese Schwankungen hängen unter anderem mit der Anzahl der eingesetzten Radaranlagen und deren Standorten zusammen.

Umwelt- und Sicherheitsaspekte

Die positiven Nebenwirkungen der Geschwindigkeitskontrollen sind bemerkenswert. So wird durch geringere Geschwindigkeiten nicht nur der Lärmpegel gesenkt, auch der Schadstoffausstoß wird tendenziell reduziert. Vandalismus stellt jedoch ein ernstes Problem dar, da immer wieder Radaranlagen beschädigt werden. In Mannheim wurden Anlagen mit Spraydosen attackiert, während in Ravensburg sogar Blitzer umgetreten wurden. Zudem ist der Gebrauch von Radarwarnern, die Blitzer anzeigen, verboten und zieht laut Berichten auch entsprechende Bußgelder nach sich.

Insgesamt bleibt festzustellen, dass die mobilen Radarkontrollen und stationären Anlagen nicht nur für die kommunalen Kassen eine wichtige Rolle spielen, sondern auch den Verkehrssicherheitsaspekt stark beeinflussen. Der heutige Blitzer in Mandelbachtal ist ein weiterer Schritt, um die Straßen für uns alle sicherer zu gestalten.