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Am 1. November 2025 feiert das Wikinger Museum Haithabu ein ganz besonderes Jubiläum: 40 Jahre ist es her, dass die Tore zu einem der bedeutendsten archäologischen Museen Deutschlands und UNESCO-Welterbe geöffnet wurden. Das Museum liegt malerisch an der Schlei, vor den Toren Schleswigs, und zieht Jahr für Jahr zahlreiche Besucher an.

Die Wurzeln des Museums reichen zurück bis ins Jahr 1900, als die ersten archäologischen Grabungen in Haithabu begannen. Unter der Leitung von Herbert Jankuhn, der zwischen 1930 und 1939 intensiv arbeitete, erfuhren die Ausgrabungen unermüdliche Förderung. Besonders bemerkenswert ist, dass Jankuhn seinen Forschungsauftrag nach dem Zweiten Weltkrieg fortsetzte. Die Entdeckung des Langschiffs „Haithabu 1“ im Jahr 1979 war der entscheidende Impuls für den Bau des heutigen Museums. 1981 wurde der Grundstein gelegt, und zwei Jahre später, 1985, konnten die Türen schließlich geöffnet werden.

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Eine Zeitreise in die Wikingerwelt

Das Museum hat sich den Schwerpunkten Handwerk, Handel sowie dem heidnischen Glauben und der christlichen Religion verschrieben. Auf dem Freilichtgelände können die Besucher den Alltag der Wikinger hautnah miterleben. Mit rekonstruierten Häusern und einem originalgetreuen Wikingerboot wird eine Atmosphäre geschaffen, die in die Vergangenheit eintauchen lässt. Im 10. Jahrhundert war Haithabu der bedeutendste Handelsplatz im westlichen Ostseeraum, mit 1.500 bis 2.000 Einwohnern.

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Ein Highlight sind die jährlichen Besucherzahlen: Seit der Wiedereröffnung im Mai 2018 verzeichnet das Museum stolz bis zu 185.000 Gäste pro Jahr. Matthias Toplak, der seit Oktober 2021 für die Leitung des Museums verantwortlich ist, hat das Erbe seines Vorgängers angetreten. Unter seiner Regie wird auch die problematische Rolle von Jankuhn in der NS-Zeit thematisiert. Das Museum engagiert sich zudem aktiv gegen den politischen Missbrauch der Wikingerromantik und bietet Raum für Vorträge und Diskussionen.

Blick in die Zukunft

Die archäologischen Untersuchungen in Haithabu sind bei weitem noch nicht abgeschlossen. Gerade einmal 1,5% des Hafens und 5% der Siedlung sind bislang erforscht. Dies eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für zukünftige Forschungen und spannende Entdeckungen.

Ob Interessierte an der Wikinger-Geschichte, Familien auf der Suche nach einem aufregenden Ausflugsziel oder Kulturfans – das Wikinger Museum Haithabu hat für jeden etwas zu bieten. Es ist ein Ort, der nicht nur die Geschichte lebendig hält, sondern auch für neue Erkenntnisse und Diskussionen sorgt.

Die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen werden mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten einhergehen, die die Besucher in die Welt der Wikinger entführen. Ein Besuch im Museum ist nicht nur lehrreich, sondern auch ein wahrhaft spannendes Abenteuer für die ganze Familie – ein Stück Geschichte zum Anfassen!