Die Straßenverkehrsüberwachung in Deutschland bleibt ein heißes Thema, besonders wenn es um Geschwindigkeitsmessungen geht. Am heutigen Tag, dem 23. November 2025, sind in Wesselburener Deichhausen gleich zwei Standorte mit erhöhter Blitzgefahr gemeldet. Laut news.de haben die mobilen Radarkontrollen in der Hauptstraße, PLZ 25764, um 09:45 Uhr und 10:47 Uhr zugeschlagen, wobei das Tempolimit bei 70 km/h liegt.
Gerade Geschwindigkeitsüberschreitungen stellen eine häufige Verkehrsverletzung dar und sind die Hauptursache für Verkehrsunfälle. Verkehrsteilnehmer werden daher eindringlich dazu aufgefordert, sich an die festgelegten Tempolimits zu halten und ihre Fahrweise entsprechend anzupassen.
Blitzer – Die verschiedenen Arten der Überwachung
Apropos Geschwindigkeitskontrollen: In Deutschland ist eine breite Palette an Blitzern im Einsatz. Die Bussgeldkatalog.org gibt einen Überblick über die verschiedenen Blitzerarten, die von Verkehrsradaranlagen, Lichtschrankenmessgeräten bis hin zu Laserblitzern reichen. Diese Radarfallen sind nicht nur innerorts präsent, sondern auch auf Landstraßen und Autobahnen aktiv.
Die Regelungen hinsichtlich der Geschwindigkeitsübertretungen sind klar strukturiert. Bei Verstöße gibt es unterschiedliche Bußgelder und Punkte – besonders die innerörtlichen Strafen sind höher. So kann es bei einer Überschreitung von 21 km/h innerorts bereits zu einem Punkt und 115 Euro Bußgeld kommen, während bei 70 km/h die Strafe auf 800 Euro und drei Monate Fahrverbot ansteigt.
Sicherheitslage im Verkehr
Ein aktueller Blick auf die Verkehrssicherheit zeigt, dass im Jahr 2024 in Deutschland etwa 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle registriert wurden. Das entspricht einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, doch die Zahl der Unfälle mit Personenschäden blieb auf einem Niveau, das man seit 1955 nicht mehr gesehen hat, wie Statista berichtet. Verkehrstote sinken, doch der Abwärtstrend hat sich in den letzten Jahren verlangsamt.
Die häufigsten Ursachen für Unfälle mit Personenschäden sind ungenügender Abstand sowie eine nicht angepasste Geschwindigkeit. In der Realität scheitert es oft an der Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer, wodurch immer wieder kritische Situationen entstehen. Um den Zielen der „Vision Zero“ näher zu kommen, benötigt es mehr als nur Bußgelder und Blitzgerätschaften. Die Verbesserung der Infrastruktur und ein erhöhtes Bewusstsein für Verkehrsregeln sind unerlässlich.
Zusammengefasst bleibt festzuhalten: Die Radarkontrollen in Wesselburener Deichhausen sind ein Zeichen dafür, dass Geschwindigkeitsübertretungen ernst genommen werden. Ob in der Stadt oder auf dem Land, die Einhaltung der Tempo-Vorgaben könnte nicht nur Bußgelder, sondern auch Unfälle und damit verbundene Schäden im Straßenverkehr vermeiden.