Es gibt mal wieder eine Hiobsbotschaft für alle Autofahrer in Berlin: Die Stadt hat kürzlich insgesamt zehn Standorte für mobile Geschwindigkeitskontrollen ins Visier genommen, vor allem in Neukölln, Tiergarten und Charlottenburg. Wie news.de am 17. Januar 2026 berichtet, können hier je nach Geschwindigkeit hohe Geldstrafen oder gar Fahrverbote drohen. Wer nicht aufpasst, kann schnell einige Euros loswerden.
Die aktuellen Kontrollpunkte spannen sich über eine Vielzahl von Straßen und Geschwindigkeitslimits. So gilt etwa auf der Grenzallee in Neukölln ein Tempolimit von 50 km/h, während die Klingelhöferstraße im Botschaftsviertel nur mit 30 km/h befahren werden darf. Auch in anderen Stadtteilen wie Schöneberg, Lichtenberg und Charlottenburg sind Blitzer aktiv, welche die Verkehrssicherheit gewährleisten sollen.
Die aktuellen Blitzstandorte
Hier eine kurze Übersicht der gemeldeten Blitzerstandorte:
- Grenzallee (12057 Neukölln, Neu-Britz): 50 km/h, gemeldet um 19:08 Uhr
- Klingelhöferstraße (10785 Tiergarten, Mitte): 30 km/h, gemeldet um 19:13 Uhr
- Gustav-Müller-Straße (10829 Schöneberg): gemeldet um 18:44 Uhr
- Frankfurter Allee (10365 Lichtenberg): 50 km/h, gemeldet um 17:30 Uhr
- Buchberger Straße (10365 Lichtenberg): gemeldet um 18:09 Uhr
- Spandauer Damm (14059 Charlottenburg): 30 km/h, gemeldet um 18:44 Uhr
- Hohenzollerndamm (10713 Wilmersdorf): 50 km/h, gemeldet um 16:18 Uhr
- Lewishamstraße (10629 Charlottenburg): 50 km/h, gemeldet um 16:13 Uhr
- Halenseestraße (14055 Westend): 30 km/h, gemeldet um 12:39 Uhr
Die Nutzung von Radarwarngeräten und Blitzer-Apps ist nach § 23 StVO eingeschränkt. Während Smartphone-Apps nicht strafbar sind, wenn sie nicht während der Fahrt aktiviert werden, sind externe Radarwarner auf dem Armaturenbrett durchaus ein rechtliches Risiko.
Ein klarer Blick auf die Strafen
Wer sich bei Geschwindigkeitsüberschreitungen erwischen lässt, muss tief in die Tasche greifen. Die Bußgelder können je nach Schwere des Verstoßes erheblich variieren. Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt zum Beispiel:
- Bis 10 km/h: 30 € – 0 Punkte – kein Fahrverbot
- 11 – 15 km/h: 50 € – 0 Punkte – kein Fahrverbot
- 21 – 25 km/h: 115 € – 1 Punkt – kein Fahrverbot
- 26 – 30 km/h: 180 € – 1 Punkt – 1 Monat Fahrverbot
- 41 – 50 km/h: 400 € – 2 Punkte – 1 Monat Fahrverbot
Diese Daten stammen aus dem Bußgeldkatalog, der für Verkehrsordnungswidrigkeiten klare Richtlinien festlegt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Einsprüche gegen Bußgeldbescheide innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt möglich sind. Immer wieder ein heißes Thema für viele Autofahrer!
Wie die Seite derbussgeldkatalog.de schildert, stehen in Deutschland mehr als 4.500 stationäre Blitzer, wobei mobile Geräte flexibler eingesetzt werden und oft an Baustellen oder gefährlichen Stellen wie Kreuzungen und scharfen Kurven zu finden sind. Die Technik hat sich seit Jahren weiterentwickelt, um eine bessere Verkehrsüberwachung zu gewährleisten.
Es bleibt also spannend in der Verkehrssicherheitslandschaft Berlins. Wer weiterhin mit einem Berg an Bußgeldern rechnen möchte, sollte auf die Geschwindigkeit achten oder zumindest darauf, wo die Blitzer aufgestellt sind. Und immer schön vorsichtig fahren – die Sicherheit geht vor!




